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Gemeinde-Investitionen : Neue Burgseebrücke ist gesichert

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Neuer Übergang steht ganz oben auf der Gadebuscher Investitionsliste für 2015. In Rehna ist die Sanierung des Jugendclubs geplant.

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2015 | 23:00 Uhr

Ein genaues Datum gibt es noch nicht, doch fest steht: Die Gadebuscher Burgseebrücke wird erneuert. „Die erachte ich als selbstverständlich“, erklärt Bürgermeister Ulrich Howest. Wann genau das Projekt Burgseebrücke in Angriff genommen werden kann, ist aber noch unklar, da sich der Bauausschuss derzeit noch im Variantenvergleich befinde. Doch dieses ist nicht das einzige Projekt, in das Gadebusch 2015 investieren möchte. Auch die Teilsanierung der Erich-Weinert-Straße und die neue Turnhalle in der Heinrich-Heine-Straße seien angedacht. Doch da vor allem die finanziellen Mittel noch nicht klar beziffert seien, stehe noch nicht alles auf festen Beinen. „Der Haushaltsentwurf ist zwar fertig, ich habe ihn aber noch nicht gesehen“, erklärt Howest dazu. Mehr Details zum Thema Investitionsvorhaben will der Bürgermeister aber erst zum Neujahrsempfang an diesem Freitag bekannt geben.

In Rehna stehen schon mehr Projekte in den Startlöchern, obwohl „noch die finanziellen Möglichkeiten abgeklopft werden“, wie Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg erklärt. Mit der Erschließung des Gewerbegebiets am Ortsausgang Richtung Schönberg wurde bereits begonnen. Sie soll nicht die einzige Bemühung um neues Bauland in und um Rehna bleiben. Auch das ehemalige Tricota Gebiet soll erschlossen werden. Dort könnte dann ein neues Wohngebiet entstehen. „Die vollständige Erschließung dieses Gebietes würde etwa eine Million Euro kosten“, so Oldenburg. Aber damit nicht genug. Auch der Jugendclub wird von außen saniert. Die Kosten für Fassade, Dach und Dämmung werden sich auf etwa 105 000 Euro belaufen, schätzt Oldenburg. „Und wir haben eine Zuweisung von 75 000 Euro bekommen.“ Wahrscheinlich beginnen die Arbeiten noch in diesem Sommer.

Auch viele kleinere Projekte würden anstehen, dafür müsse aber „die Finanzdecke stimmen“. Dabei geht es um eine Brücke über die Warnow im Ortsteil Nesow, sowie einige Straßensanierungen. Finanziert werden diese Projekte über Fördermittel. Der Umfang der Projekte hänge also von der Höhe der finanziellen Mittel ab. „Am wichtigsten sind für uns erstmal die Erschließung des neuen Baugebietes und die Straßen- und Brückenbauarbeiten in den Ortsteilen“, so der Bürgermeister, „denn dazu haben wir uns im Hochzeitsvertrag verpflichtet“. So wird Rehna trotz knapper Mittel flächendeckend investieren, um den Wünschen der Bürger gerecht zu werden. Allerdings gäbe es noch kein konkretes Projekt, dass die Bürger selbst angestoßen hätten, erklärt Hans Jochen Oldenburg. Das sei schade, da er natürlich zum Wohle der Bürger arbeiten wolle. „Daher würde ich mir mehr Engagement und konstruktive Vorschläge von Seiten der Bürger wünschen.“

 

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