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Investition von knapp zwei Millionen Euro : Neue Bootsliegeplätze im Wismarer Westhafen

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Ein weiteres Stück Kaikante im Wismarer Westhafen soll saniert werden. Dabei handelt es sich um etwa 200 Meter des maroden Bereiches auf der westlichen Hafenseite.

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erstellt am 06.Feb.2013 | 10:17 Uhr

Wismar | Ein weiteres Stück Kaikante im Wismarer Westhafen soll saniert werden. Dabei handelt es sich um etwa 200 Meter des maroden Bereiches auf der westlichen Hafenseite, wo sich früher Bereiche der Werftausrüstungspier befanden.

Das Investitionsvorhaben ist mit knapp zwei Millionen Euro veranschlagt. Der Antrag zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur liegt bereits sechs Jahre zurück. Inzwischen hat die Hansestadt die schriftliche Bestätigung aus der Landeshauptstadt erhalten, die ein Investitionszuschuss in Höhe von 1,7 Millionen Euro als Anteilsfinanzierung vorsieht. Zusätzliche Bootsliegeplätze könnten entstehen und auch von einer weiteren Gewerbeansiedlung ist die Rede. Aufgrund der Nähe zur Altstadt biete sich dabei insbesondere eine touristische Nutzung an. So sieht es auch Wismars Bürgermeister Thomas Beyer. Der hat die gute Nachricht inzwischen der Bürgerschaft überbracht. Insbesondere für den maritimen Tourismus würde damit dieser Hafenbereich erheblich aufgewertet.

Werden die Vorbereitungen zur Realisierung zügig umgesetzt, könnte so noch in diesem Jahr der letzte Schandfleck im Wismarer Westhafen verschwinden. Denn auf den, im Zuge des Baues der Kompaktwerft 2000 ausgegrenzten Flächen, befinden sich noch immer längst verrottete Anschlusskästen und Armaturen für Strom, Druckluft und Wasser der früheren Werftausrüstungspier. Rohrleitungsschächte und Gruben durchziehen zudem das Gelände an der Kaikante. Dort warteten einst gleich mehrere Schiffsneubauten auf ihre Endfertigstellung.

Dies ist jedoch nicht die einzige Baustelle in Wismar. Am Alten Hafen soll in Kürze ein alter Getreidespeicher umgebaut werden (wir berichteten). Neben Diensträumen sollen dort auch Ferienwohnungen entstehen. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen.

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