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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

14. Dezember 2017 | 16:09 Uhr

Gadebusch : Neue Bauvorhaben nach Abriss

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Areal am Volkspark könnte für Häuslebauer interessant werden. Dafür soll die ehemalige Schlachterei in der Steinstraße dem Erdboden gleichgemacht werden.

von
erstellt am 13.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Im Bereich des Volksparks und der Steinstraße sind Neubauten geplant. Während die Grundstücke Am Neuen Teich bereits vollständig vergeben sind, ist die Gestaltung des Baugebietes Volkspark noch nicht abgeschlossen. Für das unbebaute Grundstück am Volkspark werden noch Käufer gesucht. Bisher haben lediglich Gespräche mit potenziellen Bauträgern stattgefunden. Größe und Zuschnitt der Grundstücke sind noch nicht festgelegt.

Das Bauamt empfiehlt Interessenten des Baugebietes nachdrücklich, sich rechtzeitig an die Mitarbeiter des Amtes zu wenden. Die Wünsche der Bauwilligen sollen möglichst weitgehend berücksichtigt werden können. ,,Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, betont Rommy Elßner vom Bauamt im Hinblick auf die Wünsche der Kaufinteressenten. Die Planungen werden entsprechend den Vorstellungen der Kaufinteressenten gestaltet, können aber nachträglich nur mit hohem Verwaltungs- und Kostenaufwand geändert werden.

Für die Bebauung sind ein- bis zweigeschossige Häuser vorgesehen. Es sind aber auch zweigeschossige Stadtvillen mit Walmdach, ähnlich wie in der Karl-Beyer-Straße, vorstellbar. Anders als im Bereich Volkspark, sind die Planungen für das Grundstück der alten Schlachterei in der Steinstraße laut Eigentümer ,,zu 90 Prozent“ abgeschlossen. Der Hauseigentümer plant anstelle des alten Gebäudes den Neubau eines Vorder- und eines Hinterhauses. Entsprechende Pläne wurden nach Angaben des Grundstücksbesitzers bereits bei der Stadt eingereicht. Laut der Prognose eines Statikers drohe angesichts der zu erwartenden Regenfälle spätestens im Frühjahr ein Einsturz des alten Gebäudes. Die bereits vorliegenden Schäden durch Kälte, eindringende Feuchtigkeit und zahlreiche Risse in der Balkenkonstruktion machen Renovierungsarbeiten in der alten Schlachterei vollkommen unmöglich. Ein Abriss sei somit unumgänglich.

Das neue Vorderhaus soll aus zwei Etagen und einem Dachgeschoss bestehen mit einer Wohnfläche von 60 Quadratmeter bzw. 78 Quadratmeter pro Wohnung. Der Bau des Hinterhauses ist möglich, falls die Stadt den vorliegenden Bauantrag bewilligt. Angedacht ist eine barrierefreie Gestaltung des Hinterhauses, um es für Seniorenwohnungen zu nutzen. Der Architekt plant, das hintere Gebäude mit einem Aufzug auszustatten, der auch Gehbehinderten den Zugang zu den neuen Wohnungen ermögliche.

Das Hinterhaus soll mit einem großen Wohnzimmer und Balkonen angelegt werden. Architektonisch werden beide Häuser mit einem modernen Erscheinungsbild den Anblick der Ruine des alten Fachwerkgebäudes ersetzen. Vor der alten Schlachterei soll in Kürze ein Schild aufgestellt werden, um auf die zukünftige Neugestaltung hinzuweisen.

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