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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

22. November 2017 | 06:20 Uhr

Meetzen : Neue Attraktion für tausende Gäste

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Zwischen Birken, Buchen und Eichen entsteht in Meetzen eine Minigolf-Anlage, die zuvor an der Ostsee aufgebaut war

svz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 00:00 Uhr

Der Platz, den Astrid Wippich für ihr neues Projekt gefunden hat, ist ideal: Am Rande des Grundstücks des Jugendgästehauses Meetzen, unter Rotbuchen, Birken und Eichen, entsteht in diesen Tagen die erste Minigolf-Anlage zwischen Gadebusch und Rehna. Noch in diesem Monat will Astrid Wippich eröffnen – vorwiegend für die Besucher des Jugendgästehauses, „aber wenn einmal kein Gästebetrieb ist, kann die Anlage auch von den Einwohnern aus Meetzen und Holdorf genutzt werden.“

Die acht metallenen Rahmen, die die Umfassung der Minigolf-Bahnen bilden, hat Wippich, Hausleiterin des Jugendgästehauses, das vom Verein Alte Schule betrieben wird, im Internet entdeckt und gekauft. „Sie gehörten einem Campingplatz in Boltenhagen. Dort haben wir sie abgeholt“, berichtet sie. Die einzelnen Hindernisse, auf jeder Bahn ein anderer Schwierigkeitsgrad, will Wippich selbst bauen – wie so vieles zuvor im und am Jugendgästehaus in Meetzen. Denn Fördermittel bekommt der Verein als Betreiber nicht. „Da sind Fantasie und Idealismus gefragt“, sagt Wippich. Wie bei der großen, fröhlichen Wandbemalung im Saal im Erdgeschoss, die die Hausleiterin eigenhändig angefertigt hat. Oder bei dem großen Klettergerüst im Garten, auf dem die kleinsten Gäste toben können. „Das habe ich ebenfalls im Internet gefunden, es war zu verschenken, wir mussten es nur selbst abbauen.“

Beim Estrich-Guss hat Astrid Wippich hingegen Unterstützung bekommen: Die Firma Estrichbau Hennemann aus Gadebusch hat Arbeitskraft und Maschinen umsonst zur Verfügung gestellt, um Astrid Wippich und ihrer Einrichtung unter die Arme zu greifen. „Man sollte auch mal uneigennützig sein und eine gute Sache unterstützen“, sagt Firmeninhaber Frank Hennemann.

Astrid Wippich hofft auf weitere Hilfe: „Um die Anlage in Betrieb nehmen zu können, benötigen wir rund 40 Quadratmeter Siebdruckplatten, die nicht gerade günstig sind. Es wäre toll, wenn sich dafür ein Sponsor finden würde.“

Das Jugendgästehaus ist eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen. Rund 6000 Übernachtungen kann Hausleiterin Wippich im Jahr verbuchen. „Zu uns kommen Jugendgruppen und Schulklassen, Chöre und Spielmannszüge, Wanderer und Motorradgruppen, Menschen von drei bis 90 Jahren“, berichtet Wippich. Jugendliche und Jugendgruppen seien allerdings der Hauptteil. Und denen, weiß Wippich zu berichten, müsse man etwas bieten. „Es darf keine Langeweile aufkommen, deshalb ist auch die Idee für die Minigolf-Anlage entstanden. Zugleich ist sie natürlich auch ein Alleinstellungsmerkmal für unser Haus.“ Denn die Einrichtung kämpft um jeden Gast: „In den Sommermonaten sind wir gut gebucht. Außerhalb der Saison jedoch ist das Haus nicht ausgelastet und wir würden uns über weitere Gäste freuen.“

 

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