traditionsveranstaltung : Musiker der Vier-Tore-Stadt gastieren auf dem Zuchthof

Die Neubrandenburger Philharmonie spielt am Sonnabend auf dem Zuchthof.
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Die Neubrandenburger Philharmonie spielt am Sonnabend auf dem Zuchthof.

„Pferde und Klassik“ mit Neubrandenburger Philharmonie am Sonnabend in Gadebusch

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14. September 2015, 23:27 Uhr

Mit klassischer Musik und einer Pferdeshow bleibt Gadebusch und somit der Zuchthof Makowei eine beliebte Adresse für Konzerte auf dem Lande. „Am Sonnabend gastiert die Neubrandenburger Philharmonie bei uns“, freut sich Lothar Makowei. Es wird der Auftakt für die elfte Veranstaltung von „Pferde und Klassik“.

Den Takt vor dem Zuchthof geben allerdings noch Baumaschinen an. Alles müsse gut vorbereitet sein, Schlaglöcher auf dem Parkplatz verschwinden, so Makowei weiter.

Die Neubrandenburger Philharmonie gastiert nach jahrelanger Treue der Mecklenburgischen Staatskapelle erstmals in Güstow sowie unter der Leitung von Sebastian Tewinkel. Er übernahm vor wenigen Tagen die Leitung der Philharmonie und wird sie die kommenden drei Jahren dirigieren. Sein Steckenpferd ist die Orchesterkultur auf dem Lande. Somit knüpft „Pferde und Klassik“ am Sonnabend an erfolgreiche Veranstaltungen an. „Wir rechnen mit zirka 800 bis 900 Besuchern“, so Lothar Makowei und Gerhard Schotte, die in den zurückliegenden Jahren mit reichlich Unterstützung gemeinsam für den Erfolg der Veranstaltung gearbeitet haben.

Bevor am Sonnabend die 70 Musiker der Philharmonie mit Overtüren wie „Der Zigeunerbaron“ oder die „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé und Maurice Ravels „Tzigane“ - Rhapsodie für Violine und Orchester - erklingen, bieten die Reiter vom Zuchthof ein unterhaltsames Pferdesportprogramm. Mit dabei sind Thomas Kleist und Philipp Makowei, die sich erst am Wochenende bei der „Paderborner Riders Tour“ platzierten und Philipp Makowei als drittbester deutscher Teilnehmer hervorging. Ein sichtlich stolzer Lothar Makowei freut sich nun gemeinsam mit den Spitzen im Reitsport den Nachmittag auf dem Zuchthof gestalten zu können. „Springen, Dressur - das komplette Programm präsentieren wir. Allerdings werden die Hindernisse in der Hand gehalten“, so Makowei. Wer das komplette Programm genießen möchte, der sollte seinen Picknickkorb nicht vergessen. Rund um den Parcours besteht die Möglichkeit auf Strohballen das Kulturprogramm hautnah zu erleben.

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