Benefiz-Konzert : Musik bringt Wasser für Massai

Detlev Freier alias Squeezebox-Teddy sorgte nicht nur für Unterhaltung, sondern ließ sich auch für ein besonderes Arrangement nicht lange bitten.
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Detlev Freier alias Squeezebox-Teddy sorgte nicht nur für Unterhaltung, sondern ließ sich auch für ein besonderes Arrangement nicht lange bitten.

Piraten Open Air organisiert Benefizkonzert, aus dessen Geld eine eigene Wasserversorgung in Tanzania gebaut wird

svz.de von
27. Juli 2015, 23:55 Uhr

Eine eigene Wasserversorgung für die Einwohner in Arusha in Tanzania ist kein Traum mehr. Dank der Unterstützung des Woldegker Freundeskreises und der Mitwirkenden und Verantwortlichen des Grevesmühlener Piraten Open Air kann jetzt der Bau von Wasserleitungen und der Bau eines Brunnens bis Oktober abgeschlossen sein. 4  000 Euro kamen am Sonntagabend bei einem Benefizkonzert von Detlev Freier alias Squeezebox-Teddy und seinen Freunden zusammen.

„Eventuell gibt die Stadt Grevesmühlen noch 500 Euro dazu. Das hat mir ein Vögelchen gezwitschert“, sagte ein zufriedener Intendant Peter Venzmer am Morgen nach der Veranstaltung. Knapp 140 Gäste zählte die Piraten-Taverne in Grevesmühlen, in der mehr als vier Stunden lang gesungen und auch auf den voll besetzten Tischen getanzt wurde. „Katy Karrenbauer hat am Ende noch einmal richtig für Stimmung gesorgt. Sie wollte uns unbedingt unterstützen und kam extra angereist“, erklärte Peter Venzmer. Der bekam zuvor von Harald Pfeiffer, Vorsitzender des Freundeskreises Arusha/Tanzania und Straußenzüchter aus Woldegk, ein Ei der großen Laufvögel geschenkt, um damit symbolisch an die Massai zu erinnern.

Bereits in den vergangenen Jahren waren immer wieder finanzielle Spenden gesammelt worden, um die Massai am Mount Meru zu unterstützen. Vier Schulkomplexe wurden gebaut, ein Lehrer ausgebildet oder aber Schulkleidung gekauft. Das nächste Projekt, eine eigene Wasserversorgung für Menschen und Tiere, wird nun bis Oktober verwirklicht. „Vielleicht können wir ja bald eine Piratenschule eröffnen. Mal sehen, ob der Plan aufgeht“, sagte Harald Pfeiffer.

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