Museum feiert „20-Jähriges“

Der stellvertretende Vorsitzende Florian Bonatz (l.) und Museumschef Uwe Rosenfeld bekamen jede Menge Geschenke zum 20-jährigen Bestehen.  Fotos: Maik Freitag (2)
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Der stellvertretende Vorsitzende Florian Bonatz (l.) und Museumschef Uwe Rosenfeld bekamen jede Menge Geschenke zum 20-jährigen Bestehen.

Meetzens Feuerwehrmuseums-Chef Uwe Rosenfeld empfing Gäste

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30. August 2015, 23:55 Uhr

Mit einer mehreren Jahrzehnte alten Feuerwehraxt, einem Strahlrohr aus dem Jahre 1886 oder Urkunden und Emblemen gratulierten zahlreiche Gäste des Meetzener Feuerwehrmuseums zum 20-jährigen Bestehen der Einrichtung. Wenige Stunden nach dem Festakt am Freitagabend lud Museumsleiter Uwe Rosenfeld am Sonnabend zum Tag der offenen Tür ein.

„Es war schon eine Freude, mitanzusehen, wer hier alles gratulierte. Von überall her kamen die Gäste und brachten auch immer wieder Dinge mit, die gleich in die Vitrine des Museums müssen. Der Kreisfeuerwehrverband hat zudem 300 Euro gespendet“, sagte Uwe Rosenfeld, der das Museum am 1. August 1995 in Meetzen offiziell eröffnete und das am Sonnabend auch in vielen Filmen und Dokumentationen auf der Leinwand zeigte. „Irgendwann wurde mein Wohnzimmer zu eng für meine Sammelleidenschaft, da habe ich mich nach einem Grundstück umgeschaut“, erklärte der 62-Jährige.

So landete der gebürtige Hamburger in Meetzen. Doch auch hier wurde es bald zu eng. Rosenfeld teilte die Exponate vor acht Jahren in regionale und nationale Feuerwehr auf. „Mit einem Teil sind wir seitdem in Schwerin zu sehen“, erklärte Rosenfeld. Dort sei man fünf Tage die Woche anzutreffen, in Meetzen montags und freitags. „Dann restaurieren wir und erweitern das Museum“, erzählte der Wahl-Meetzener, der mittlerweile über 60 Großgeräte und Fahrzeuge alleine in Meetzen verfügt und die Geschichte der Feuerwehr von etwa 1840 bis in die heutige Zeit erzählt. Zehn ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich jede Woche um die Exponate.

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