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Neujahrsempfang Gadebusch : Münzstadt startet ins Lutherjahr

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Bürgermeister blickt optimistisch in die nächsten Monate

von
erstellt am 23.Jan.2017 | 04:45 Uhr

Farbenfroher Neujahrsempfang: Mit Dudelsackmusik, Hausmannskost und einem Ausflug in die Geschichte ist die Stadt Gadebusch ins Lutherjahr 2017 gestartet. Dazu konnte Bürgermeister Ulrich Howest zahlreiche Gäste aus der Stadt, Nachbargemeinden sowie Vertreter von Firmen, Einrichtungen, Institutionen und Vereinen im Saal der Gadebuscher Feuerwehr begrüßen.

Wie bei Neujahrsempfängen üblich, gab das Stadtoberhaupt zunächst einen Rückblick und nannte anschließend Ziele für das Jahr 2017. So soll in einem ersten Bauabschnitt die Erich-Weinert-Straße zwischen der Einmündung Roggendorfer Chaussee bis zur Rosa-Luxemburg-Straße grundinstandgesetzt werden – wenn die Stadtvertretung den im Entwurf vorliegenden Haushalt zustimmt. Geplant ist zudem die Erneuerung des Museums-Daches.

Darüber hinaus sollen Gelder zur Finanzierung von Millionen-Projekten eingeworben werden. Gelingt dies in 2017, könnte im nächsten Jahr die Entschlammung des Burgsees in Angriff genommen werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa eine Million Euro.

Gleich vier Millionen Euro sind für einen Neubau der Turnhalle in der Heinrich-Heine-Straße notwendig. „Die Halle ist dermaßen verschlissen, dass sich ein Neubau gegenüber einer Grundsanierung als die kostengünstigere Variante darstellt“, sagte Howest.

Für Fakten ganz anderer Art sorgte während des Neujahrsempfangs Gerhard Schotte, der in die Rolle des Münzmeisters Bernhard Jungelingk geschlüpft war. Er erläuterte nicht nur die Hintergründe, die im 16. Jahrhundert zur Prägung des Reformationstalers in Gadebusch führten. Schotte zeigte zudem detailliert historische Zusammenhänge zwischen den Darstellungen auf den Terrakottaplatten am Schloss Gadebusch und der Reformationszeit im Jahr 1517 auf. Wer mehr Historisches erfahren will, sollte sich den 21. April vormerken. Dann wird eine Stelen-Ausstellung eröffnet. „An gleich neun verschiedenen Orten wird die Geschichte unserer Stadt dargestellt und erzählt“, kündigte Gerhard Schotte an.

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