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Archivarbeit in Gadebusch : Münzstadt arbeitet ihre Geschichte auf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Kleinstadt engagiert sich in der Altertumskunde / 800-Jahrfeier 2025

von
erstellt am 03.Aug.2017 | 04:45 Uhr

Gadebusch Die Stadt Gadebusch rückt in der  Skala bedeutender Kommunen  im Hinblick auf die Geschichte Mecklenburgs weiter auf. In Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 800. Stadtjubiläum  im Jahr 2025 ist die Münzstadt nun Mitglied im Verein  für Mecklenburgische  Altertumskunde und steht mit  Stralsund, Greifswald,  Rostock und Wismar auf einer Stufe. „Gadebusch hat eine unheimliche Bedeutung  bei der  Gründung des Landes  Mecklenburg erlangt. Fürst Niklot herrschte über die Stämme auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburgs. Sein Sohn Pribislaw war Burgherr von Gadebusch“, sagt  der geschichtsinteressierte Kulturausschussvorsitzende  von Gadebusch, Klaus Leuchtemann.  Geschichtsrelevante Fakten, die  in der Außenwirkung von Gadebusch eine gewichtige Rolle spielen sollen. Leuchtemanns Empfehlung folgte das Stadtparlament und  ebnete mit der Vereinsmitgliedschaft  auch den Weg  für Maßnahmen zur Sicherung des  Residenzschlosses Gadebusch.  Dieses spielt in der Landesgeschichte keine unerhebliche Rolle. „Die Mitgliedschaft  ermöglicht uns natürlich eine gewisse Lobbyarbeit  in puncto Schloss und  Gadebusch. Darin eingeschlossen  der fachliche Austausch mit Experten.  Das ist bedeutsam  für unsere zukünftige Arbeit“, sagt Leuchtemann. So möchte die Stadt, das ihr gehörende Areal  entwickeln und einbinden.

 Diesbezüglich seien Vorträge  zur Geschichte der Münzstadt als Fürstensitz, als auch  ihre historische Bedeutung in den Jahrhunderten zuvor, in Vorbereitung.  Angesichts der insgesamt 115 Mitglieder im Land  gehe da einiges. Gadebusch gilt als  neuer aber auch wichtiger Akteur. So verfügt die Stadt über  einen Fundus   von 25 Bänden der Mecklenburgischen Urkundenbücher. Diese übereignete der durch  Georg Christian Friedrich Liesch gegründete Verein den Gadebuschern  1871 kostenlos.  Eine  inhaltsreiche Lektüre für die Arbeit  von Wissenschaftlern,  Chronisten und Heimatforschern.

Volker Bohlmann

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