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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. Oktober 2017 | 20:43 Uhr

Entsorgung : Müllproblem in Roggendorf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gelbe Säcke und gelbe Tonne werden seit Wochen nicht entleert. Unrat stapelt sich bis über kopfhöhe

svz.de von
erstellt am 26.Feb.2015 | 21:00 Uhr

Wohin mit dem Müll? Das fragen sich Claus Berner und seine Frau Margret seit mehreren Wochen. Die gelbe Tonne quillt über, daneben stapeln sich die gelben Säcke mittlerweile mehr als kopfhoch. Und keine Müllabfuhr in Sicht. „In der ersten Januarwoche haben wir die gelbe Tonne bekommen“, sagt Claus Berner. „Die letzte Leerung des schönen gelben Containers fand Ende der ersten Kalenderwoche 2015 statt.“ Der folgende Termin am 2. Februar wurde ignoriert, so der Roggendorfer. „Es gab keine Entsorgung.“ Jetzt ist es schon bald Anfang März und der Müllberg vor dem Wohnhaus mit 13 Parteien wächst von Tag zu Tag weiter an.

Das Müllproblem habe es vor Einführung der gelben Tonne nicht gegeben, so Berner. In der Vergangenheit seien alle anfallenden gelben Säcke regelmäßig abgeholt worden, das habe einwandfrei funktioniert. Wenn der Müll nun gar nicht mehr abgeholt werde, dann funktioniere das eigentliche System gelbe Tonne wohl an sich schon nicht, sagt Berner. „Uns wäre wichtig, die eine Tonne regelmäßig zu leeren“, macht er deutlich. „Wir sind keine Bittsteller. Wir sind Kunden und ich erwarte nur, dass der Müll – wie früher auch – termingerecht abgeholt wird.“

Mitte Februar hat Margret Berner bereits den Kontakt zum zuständigen Entsorgungsbetrieb Alba gesucht. Das Unternehmen habe auf den Hinweis jedoch nicht reagiert, sagt sie. „Uns liegt keine Reklamation vor“, erklärt Ralf Drexler, Geschäftsführer der Alba Nord, auf SVZ-Nachfrage. Der nächste reguläre Abholtermin wäre am kommenden Montag. „Wir werden aber gesondert davon am heutigen Freitagmorgen die Säcke in der Marienthaler Straße abholen.“ Drexler betonte im Gespräch mit der SVZ noch einmal, die hohe Einsatzbereitschaft seiner Mitarbeiter. „Hinter dem, was da zu leisten ist, stehen die Kollegen voll und ganz.“

 

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