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Fremder Unrat in Gadebusch : Müll im Stadtwald sorgt für Ärger

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Fremder Unrat kommt der Kommune teuer zu stehen. Sie gibt 10 000 Euro für die Entsorgung aus

Die Stadt Gadebusch hat offenbar weiterhin mit einem Müllproblem zu kämpfen. So muss die Kommune pro Jahr Steuergelder in Höhe von rund 10 000 Euro ausgeben, um fremden Unrat entsorgen zu können.

Inzwischen werden auch Teile des Stadtwaldes als Entsorgungsstelle für Abfälle jeglicher Art genutzt. Das stellten Mitarbeiter des Ordnungsamtes fest. Neben illegal entsorgtem Grünschnitt landen im Stadtwald leere Flaschen, Konservendosen, Plastiktüten und -becher sowie Pflanztöpfe. Die Sorge des Ordnungsamtes: „Die Erfahrung zeigt, und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Müllhaufen nicht lange einsam bleibt, sondern weiteren Abfall anzieht“, so Andra Tiedemann-Olk (kleines Foto). Die Warnung der Ordnungshüter: „Einmal erwischt müssen Verursacher ihren Dreck nicht nur selber aufräumen, sondern können zusätzlich mit Bußgeldern bis zu 100 000 Euro rechnen.“

Die Ordnungshüter gehen noch einen Schritt weiter und bitten jetzt Bürger um Hinweise dazu, wer für den Müll verantwortlich sein könnte – um schnell und gut reagieren zu können. „Eine präzise Ortsangabe ist immer erforderlich. Fotografien sind nützlich. Angaben über Verursacher sind besonders willkommen“, verdeutlicht Andra Tiedemann-Olk vom Ordnungsamt in einem Anwohner-Schreiben. Sie weist zudem darauf hin, dass die Stadt Gadebusch unentgeltlich eine Grünschnitt-Annahmestelle betreibt. Diese ist immer mittwochs in der Zeit von 13 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet hat.

Mehr Arbeit kommt nun erstmal auf die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs zu. Denn sie sind es, die den wilden Müll und Abfall, wie er jetzt im Gadebuscher Stadtwald liegt, entsorgen müssen.

 

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erstellt am 19.Mai.2017 | 04:45 Uhr

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