Neujahrsbaden in Boltenhagen : Moulin Rouge – wo die Sünde tanzt

Viele glückliche und strahlende Kinderaugen waren am 31. Dezember bei der Kindersilvesterfeier im Ostseebad zu sehen. Fotos: kue (2)
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Viele glückliche und strahlende Kinderaugen waren am 31. Dezember bei der Kindersilvesterfeier im Ostseebad zu sehen.

Rekordbeteiligung beim 18. Neujahrsbaden in Boltenhagen: 379 Teilnehmer stürzten sich ins eiskalte Wasser.

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01. Januar 2016, 16:30 Uhr

Mit einem gemächlichen Gang in die acht Grad kalte Ostsee nahm auch der Lützower Mario Schwarz gestern beim 18. Neujahrsanbaden des Ostseebades Boltenhagen teil. Zusammen mit Freund Mike Fechner hatte er nach den gut 100 Metern durch das Wasser sogar noch die Hitze, sich für einen Schnappschuss ins Wasser zu legen und zu posieren.

Das ging gestern nicht allen der 379 Teilnehmern so. Viele nutzten die Zeit nach dem Gang durch die Ostsee, um anschließend im warmen Holzzuber wieder die nötige Körpertemperatur zu erreichen. „Wir waren schon die ganze Woche hier und haben auch schon einmal das Wasser getestet. Es war heute also nichts neues, aber ich bin froh, dass ich hinterher ins warme Wasser durfte“, erklärte Mario Schwarz. Der 51-Jährige nahm zum ersten Mal am Boltenhagener Neujahrsbaden teil, will sich aber eine erneute Teilnahme lieber noch offen lassen.

Jedes Jahr hingegen sind die beiden Klützer Maik Oehlert und Joachim Dietrich dabei. Sie kleideten sich entsprechend dem diesjährigen Motto „Moulin Rouge - wo die Sünde tanzt“ in entsprechenden weiblichen Outfits und zogen schnell die Blicke der vielen zehntausend Besucher auf sich. „Das Wasser ist glatt, wir haben Plusgrade. Das wird wieder gut“, freute sich Maik Oehlert schon auf das Bad in der Ostsee. Erst zum zweiten Mal dabei war die zehnjährige Wismarerin Laila Gaitzsch. Doch auch sie hatte sich gut vorbereitet, bekam für ihren Auftritt sogar den zweiten Preis in Sachen Kostümierung überreicht. „Im vergangenen Jahr hat es so viel Spaß gemacht, dass ich wieder herkommen wollte“, sagte die Wismarerin.

Für Claudia Hörl war diese 18. Auflage des Neujahrsbadens mit einem erneuten Teilnehmerrekord der erste Boltenhagener Höhepunkt im Jahr 2016. „Ich bin begeistert, wie viele Menschen wieder hier hergekommen sind. Das wird jedes Jahr größer und mehr“, erklärte die Kurdirektorin, die gleichzeitig die Moderation übernahm und nicht vergaß, sich bei den vielen Helfern zu bedanken. „Es sind schon einige Dutzend Helfer im Einsatz. Ohne sie geht es nicht“, erklärte die Kurdirektorin, die sich jetzt schon auf eine spannende Strandsaison im Ostseebad freut.

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