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Havarie auf Ostsee : Motorboot gerät vor Boltenhagen in Seenot

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Das Boot sollte von Rostock über Travemünde nach Berlin überführt werden und war bei Windstärke 7 plötzlich manövrierunfähig

Das hatte sich ein Berliner Bootsführer sicherlich anders vorgestellt. Nachdem er in Rostock ein elf Meter langes Motorboot erworben hatte, kam es nur einen Tag später zu einer Havarie auf der Ostsee. Dabei trieb das Boot am Donnerstagabend nahezu manövrierungähig bei Windstärke 7 und einer Wellenhöhe von ca. 1,5 Meter vor Boltenhagen. Nachdem die Wasserschutzpolizeiinspektion davon Kenntnis hatte, wurde eine Streifenbesatzung nach Boltenhagen entsandt und nahm Kontakt zum Havaristen auf. Parallel dazu wurde die Seenotleitung (MRCC) Bremen informiert, welche das Seenotboot „Günther Schöps“ zum Havaristen beorderte. Das Seenotboot konnte eine sichere Leinenverbindung herstellen und schleppte den Havaristen nach Timmendorf/Poel. Anschließend nahmen die Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar die Ermittlungen auf.

Das Boot war erst am Mittwoch in Rostock von einem Berliner Bootsführer erworben worden und war auf der Überführungsfahrt über Travemünde, Trave nach Berlin. Im Bereich des Offentiefs in der Wismarbucht fiel dann die elektrische Ansteuerung des Getriebes aus und das Motorboot konnte nur noch beschränkt rückwärts fahren. „Der Versuch, im Vorfeld ein Notanlegemanöver an der Seebrücke Boltenhagen durchzuführen, sowie ein Ankern misslangen“, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Menschen wurden bei der Havarie auf See nicht verletzt.

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erstellt am 13.Mai.2016 | 20:15 Uhr

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