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Simsonclub Gadebusch : Mopedtreffen sprengt alle Rekorde

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Mehr als 500 DDR-Zweiräder gingen beim zwölften Simsontreffen in der Alten Industriestraße in Gadebusch an den Start

Das zwölfte Simsontreffen des Gadebuscher Simsonclubs am vergangenen Sonnabend bleibt für alle Besucher unvergessen. Mit einer neuen Austragungsfläche auf einem Firmengelände in der Alten Industriestraße ging ein bisher nicht erlebtes Interesse einher. Mehr als 500 Schwalben, Stare, Spatzen, S51 oder alle anderen Zweiräder der Marke Simson reisten nach Gadebusch an. Selbst Besucher aus Bielefeld, Eberswalde oder Berlin nahmen die vielen Anreisekilometer in Kauf.

„Das ist doch Klasse hier. Wir waren im vergangenen Jahr das erste Mal hier und sind auch in diesem Jahr echt begeistert“, erklärte Andreas Schmidt aus Eberswalde. Er und seine Freunde waren eigens für die am Nachmittag stattfindenden Beschleunigungsrennen aus Brandenburg angereist. „Unsere Mopeds haben etwa 18 Pferdestärken. Da sollte schon etwas herauskommen“, sagte der 33-Jährige. Nicht ganz so viel Kraft hatte die Schwalbe des Roduchelstorfers Bernd Liebschwager. 8,5 PS zeigte der Computer auf dem Leistungsprüfstand an. Für Liebschwager war das mehr als ausreichend. „Ich habe da so die eine oder andere Kleinigkeit umgebaut. Ich bin zufrieden“, sagte der Simson-Experte.

Wer es eher gemächlich angehen lassen wollte oder sein geliebtes DDR-Moped einfach mal zur Schau stellen wollte, war auf der vormittäglichen Ausfahrt über Botelsdorf, Rehna und Demern richtig. 45 Kilometer ging es durch den Landkreis, bevor in Gadebusch der Nachmittag bei einem Teileverkauf, Bratwurst, verschiedenste Rennen oder der großen Tombola fortgeführt wurde. „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Veranstaltung. Wir haben hier noch einmal alles getoppt, auch dank des Wetters und der neuen Fläche“, erklärte Organisator Jörg Abraham, der erstmals Bruder Mathias mit ins Boot holte.

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erstellt am 01.Mai.2016 | 21:00 Uhr

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