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Dorf Mecklenburg : Mittelalterfans feiern Ritterfest

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die „Michelenburg“ war erneut ein Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern

von
erstellt am 10.Jul.2016 | 20:30 Uhr

Das 11. Ritterfest in Dorf Mecklenburg auf dem Gelände unterhalb des Kreisagrarmuseums lockte am Wochenende Mittelalterfans aus nah und fern an. Organisiert wurde es wieder vom Verein „Mecklenburgs Wiege“, der Groß Stietener Fred Schultz ist seit 2009 der „Oberritter“.

Erstmals dabei war Kräuterfrau Cornelia Weiß (Foto) aus Sukow bei Schwerin, die per Bauchladen und Korb als Würzhändlerin das Markttreiben bereicherte. „Ich habe Hanf, Muskat, Pfeffer, Koriander und Safran dabei; alles, was es schon im Mittelalter gab“, sagt sie und hat sichtlich Spaß an der Sache.

Stammgast hingegen war Kristin Schuknecht aus der thüringischen Skatstadt Altenburg, die sich am Einlass verdingte. „Ich kann reizen – aber nicht mit Karten!“, versicherte die Altenburgerin. Sie kam zum sechsten Mal mit Familie zum Spektakel.

Auf solch einem Ritterfest durften neben Speis und Trank auch nicht die Schaukämpfe fehlen. Dafür war der „Marienorden e.V.“ aus Bernau bei Berlin zuständig. René Woy verteidigte denn auch in der Ordenskluft „die Burg und das heilige Christentum“.

Am Samstag um 13.30 Uhr wurde schließlich Martin Kaplar aus Berlin per Gerichtsurteil zum „Tode“ verurteilt. „Er hat meine Schwester belästigt“, so Woy. Ein Schwertkampfurteil folgte. Und über alles wachte der Scott McGlencairn, seines Zeichens Herold von Lord Lyon King of Arms Jacob II. of Scotland. „Scott McGlencairn, geboren Anno Domini 1366 in den Highlands zu Berlin, Begründer des Clans McGlencairn ist ein Scherge seiner Durchlaucht Fürst Henkel I zu Berlin“, gab der Herold preis. Jeder schafft sich eben seine Vita…

Und die kleinen Ritter konnten am Wochenende in Dorf Mecklenburg unter anderem ausgiebig mit dem Bogen schießen oder auf dem Pferd reiten.

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