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Studentin aus Wismar : Mit Stahlbrücken zum Erfolg

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Wismarer Hochschul-Absolventin Natalie von Butler gewinnt den Kurt-von-Fritz-Preis 2016

svz.de von
erstellt am 31.Mär.2017 | 04:45 Uhr

Die Wismarer Hochschul-Absolventin Natalie von Butler ist mit dem Kurt-von-Fritz-Preis 2016 ausgezeichnet worden. Garant dafür war ihre Bachelor-Arbeit zum Thema „Nachhaltigkeitsanalyse eines Instandsetzungsverfahrens für Stahlbrücken“. Die Jury lobte zudem die besondere Anwendungsorientierung und Innovationskraft mit Blick auf die Lösung akuter gesellschaftlicher – hier technischer – Probleme.

„Leider fallen zurzeit viele Entscheidungen ohne Berücksichtigung einer ganzheitlichen Bewertung der Nachhaltigkeit und der Ressourceneffizienz. Viele Ingenieure schrecken vor diesen Themen noch zurück. Umso erfreulicher ist es, wenn eine junge Ingenieurin sich dieses Thema auswählt und – wie hier eingetreten – eine praxistaugliche Vorlage erstellt“ so Professor Kersten Latz.

Seit zehn Jahren vergibt die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) den Kurt-von-Fritz Wissenschaftspreis für Abschlussarbeiten von Hochschulen in MV, die in herausragender Weise soziale, ökologische, kulturelle und demokratiebedeutsame Themen aufgreifen. Neben der Wismarer Absolventin Natalie von Butler wurden Lisa Sophie Grothe von der Universität Rostock als Zweitplatzierte und Meike Ketelsen von der Hochschule Neubrandenburg als Drittplatzierte geehrt. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 2500 Euro.

Preisträgerin Natalie von Butler hatte nach einem freiwilligen sozialen Jahr in Peru zum Wintersemester 2012/2013 das Bachelorstudium des Bauingenieurwesens an der Hochschule Wismar aufgenommen. Während ihres Studiums engagierte sie sich stark in der studentischen Selbstverwaltung und den Hochschulgremien. Die gebürtige Hamburgerin war stellvertretende Vorsitzende des Fachschaftsrates Bauingenieurwesen und eine sehr engagierte studentische Vertreterin im Bereichsrat, im Fakultätsrat und im Erweiterten Senat der Hochschule.

Des Weiteren hat sie sich als Betreuerin der ausländischen Studierenden Bereich Bauingenieurwesen zur Verfügung gestellt und diese Aufgabe mit sehr großem persönlichem Engagement ausgefüllt. Dabei konnte Natalie von Butler auf Erfahrungen aus ihrer sechsjährigen Schulzeit in Südafrika ebenso zurückgreifen wie auf ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Peru oder ihre Praktika in Italien und Nicaragua.

 

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