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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. September 2017 | 12:37 Uhr

Kneese : Mit Schwung in die Biosphäre

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

16. Radtour des Fördervereins Biosphäre Schaalsee startet am 8. Juni auf dem Forsthof Kneese

von
erstellt am 21.Mai.2014 | 00:00 Uhr

Anke Kalbfleisch hat gut lachen: Die Inhaberin des Forsthofes Kneese lässt sich mit tatkräftiger Unterstützung für die 16. Fahrradtour Biosphäre auf Kurs bringen. Wo es lang geht und was die Besucher wünschen, das weiß die engagierte Inhaberin des Forsthofes längst, aber für die neue Rundtour mit ihren fünf Stationen ist Gemeinschaftssinn gefragt. An solch einem Projekt beteiligt sie sich mit Freude.

Am 8. Juni startet auf ihrem Anwesen die Radtour Biosphäre für Einheimische und Besucher der Region. „Ziel ist es, entspannt die Landschaft in der Schaalseeregion zu entdecken“, sagt Gerd Schriefer. Er ist der Geschäftsführer des für die Organisation verantwortlich zeichnenden Fördervereins Biosphäre Schaalsee. Für den Verein sei Gemütlichkeit Trumpf und daran richtet sich das Programm aus. „Wir starten zwischen 8 und 10 Uhr vom Forsthof Kneese in Richtung Milchschäferei Klein Salitz“, sagt Mitorganisator Frank Hermann. Dort sei das am Start erhältliche Faltblatt vorzulegen. Wer nach der Führung die Frage nach der fettreichsten Milch beantworten kann, der erhält sogleich seinen Stempel für die Tourenkarte.

Wer nach den Käsehäppchen Appetit auf Süßes verspürt, der sollte in jedem Fall sein Fahrrad in Richtung Neuendorf lenken. Elisabeth von Randow empfängt die Teilnehmer in ihrem Hof-Café. Nicht allein hinter ihrem Namen verbirgt sich eine spannende Geschichte mit Bezug auf den Fluss Randow und das gleichnamige Örtchen. „Mit Hof und Café habe ich mir einen Teil meines Traums in die Tat umgesetzt“, so von Randow. Zum Café gehören Kuchen-Variationen und Brot aus natürlichen Zutaten wie Vollkornmehl, Salz und Wasser zum Angebot. Wer die Frage rund ums Brot beantwortet, fährt weiter in die Neuenkirchener Niederung, Ranger Andreas Vollmann begrüßt dort die Radfahrer und erklärt Wissenswertes über das älteste Renaturierungsprojekt der Biosphäre. Die Niederung ist bekannt als Standort für seltene Vögel und Rückzugsraum für Kraniche.

Neue Perspektiven auf den Schaalsee gibt es in Lassahn. Kerstin Schmidt begrüßt an der Station 4 die Radler am „Seeblick Lassahn“, der ab Juni täglich geöffnet ist. „In diesem Jahr bieten wir in Kooperation mit den Jägern der Region Wurst und Fleisch von Wildtieren an“, so Schmidt. Auf der Dachterrasse oder unter den Laubbäumen finden sich ausreichend Tische und Stühle zum Pausieren – bei Wunsch auch bis Sonnenuntergang. Wer den fünften Stempel der Tour ins Heft möchte, der muss nun zum Endspurt in Richtung Forsthof Kneese mit Übernachtungsmöglichkeiten, vegetarischen Angeboten als auch Brötchen und Café starten.

„Je nach Wunsch ist die Tour mit dem eigenen Rad oder einem bei uns bestellten Fahrrad möglich“, sagt Frank Hermann. Für den Notfall steht auf der 38 Kilometer langen Strecke sogar eine Pannenhilfe bereit. Ranger des Amtes für das Biosphärenreservat schildern im Vorfeld die Strecke aus.


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