Regionalschule Rehna : Mit Pins und Strikes zum Team

Nicht allein Zensuren, auch sportliche Erfolge im Team galt es für die Schüler zu erreichen.
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Nicht allein Zensuren, auch sportliche Erfolge im Team galt es für die Schüler zu erreichen.

Eltern, Schüler und Lehrer folgten dem Lockruf der Bowlingkugel von Rehna nach Gadebusch. Ihr Ziel: Teamgeist entwickeln

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19. Januar 2016, 23:58 Uhr

Wenn sich Lehrer mit Schülern und Eltern an einem Nachmittag treffen, kann das Unheil nicht weit weg sein. Wird manch einer denken, aber es geht auch anders. Denn frohgelaunt und etwas aufgeregt trafen sich 13 Schüler der Rehnaer 7. Klasse, deren Eltern und die beiden Klassenlehrer Tina Koch und Torsten Richter zum Bowling. Einige Schüler und Eltern waren leider nicht dabei. „Es ist heutzutage halt nicht immer leicht, einen passenden Termin zu finden“, meint Richter. Von langer Hand geplant wurde der Ausflug in das Bowlingcenter Gadebusch vom Elternratsvorsitzen Frank Dunkelmann und Klassenlehrer Richter. Ziel der Beinden: „Die neu zusammengewürfelte ,Schülerbande‘ etwas zusammenbringen und Teamgeist entwickeln helfen.“

Da im Vorfeld viele Eltern auch Lust auf solch eine bewegungsreiche Klassenunternehmung hatten, war es klar. Die Eltern sind mit von der Partie. Und so wurde es ein wunderbarer Nachmittag bei dem alle gemeinsam bis in die Abendstunden hinein fröhlich um Strike und Spare kämpften. Und da man ja mit der Teambildung und dem Kennenlernen etwas vorankommen wollte, wurde gewechselt. Nicht die Pullover, sondern die Besetzung der Teams.

Buntgemischte Schüler- Lehrer-Eltern-Teams gegen „Papa Teams“ und „Mama Teams“. Da kaum erfahrene Bowler unter den Teilnehmern waren, blieben die Ergebnisse recht bescheiden, jedenfalls wenn man als Maßstab die Bahnrekorde des Gadebuscher Bowlingcenter nimmt.

Erfolgreicher war sicherlich das Ergebnis in Sachen Teambildung. Getreu dem Motto: Besser miteinander reden als übereinander, wurden gute Fortschritte gemacht. „Eltern, Lehrer und Schüler sind sich näher gekommen und man ist sich in vielen Fragen einig. Und das ist auch gut so“, meint Torsten Richter.

Ach so, wer wurde denn erfolgreichster Bowler? Jedenfalls kein Mann. Beste Bowlerin wurde Junglehrerin Tina Koch mit 157 Pins. Und Zweiter? Noch eine Bowlerin. Schülermutti Konstanze Falsner aus Wölschendorf mit 150 Pins. Resümee des Tages: Die Schüler und Väter müssen noch kräftig üben. Und dazu wird es wohl auch Gelegenheit geben. Denn nach Abschluss des fröhliches Sportevents war man sich einig.

„Wir wollen die Jagd nach Strike & Spare wiederholen und das ganz klar beim Team im Gadebuscher Bowlingcenter“, so die einhellige Meinung. Abschließend wurde dem Gadebuscher Bowlingcenter für die freundliche Aufnahme und Betreuung herzlich gedankt.

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