Neuauflage in Rieps : Mit dem Rennrad durch die Region

Trainingsfahrt zwischen Wendorf und Rieps. Am 4. Juni erfolgt der Wertungslauf.
Trainingsfahrt zwischen Wendorf und Rieps. Am 4. Juni erfolgt der Wertungslauf.

Radsport Team Lübeck e.V. veranstaltet am 4. Juni zweites Rennen auf 8,4-Kilometer-Strecke. Vollsperrung für Autofahrer

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01. Juni 2017, 04:45 Uhr

Der kleine Ort Rieps wird nach der Premiere aus dem Vorjahr erneut zum Anziehungspunkt für Radsportler aus dem Norden. Die Fahrer vom Radsport Team Lübeck e.V. veranstalten am 4. Juni ab 10 Uhr ihr diesjähriges Radrennen „Rund um Rieps“. „Nach der Begeisterung von 2016 möchten wir das Programm erneut hier vor Ort durchführen“, sagt Marcus Matthusen. Er ist der 1. Vorsitzende des Vereins.

Der Weg von den eher ungünstigen Bedingungen von Lübeck ins ländliche Rieps hat sich gelohnt. Das zeigen die Teilnehmerzahlen. Sie stiegen von 140 auf 240 in Rieps an. „Hier können wir einen Straßenkurs mit einer Länge von 8,4 Kilometern Länge fahren. In Lübeck lediglich 1,4 Kilometer“, so Matthusen. Nicht zuletzt bietet das Landschaftsprofil rund um Rieps Kurven, Anstiege und Engen, wie sie für solch einen sportlichen Wettkampf wichtig seien. In Absprache mit den zuständigen Ordnungsbehörden wird für die Zeit des Vergleichs die Strecke von Rieps über Wendorf, Schlagsülsdorf, Thandorf für den Autoverkehr gesperrt. Ausnahmen gelten natürlich für Anwohner, die sich bei Ausfahrt hinter das Feld von Radlern setzen können.

Am Renntag werden unterschiedliche Klassifizierungen gefahren. Die reichen von Kurzstrecken für die Einsteiger mit wenigen Kilometern bis zu 84 Kilometern im Hauptrennen. Ausgetragen werden zudem der Schleswig-Holstein Juniorcup und der Schülercup Mecklenburg-Vorpommern. Radler aus Dassow und Lübeck sind in den Starterlisten vermerkt. „Bislang liegen uns 64 Anmeldungen vor. Da kommen erfahrungsgemäß weitere hinzu“, sagt Matthusen. Das Altersspektrum reiche dann von zehn Jahren bis hinauf in die 70.

Ein Radrennen wie „Rund um Rieps“ werden sich auch Lennart Matthusen und seine gleichaltrigen Sportfreunde nicht entgehen lassen. Geprägt vom Vater absolviert der 17-Jährige an fünf Tagen in der Woche sein Training. „Da kommen an die 450 Kilometer Strecke zusammen“ erzählt er. Ein Training, das die erforderliche Kondition und Können mitbringt. Möglicherweise sogar für eine gute Platzierung.

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