Busschule in Gadebusch : Mit Bus-Rap zu mehr Sicherheit

Der Busfahrer René Hildebrandt  zeigt den Kindern der Heinrich-Heine-Schule, welche Scheiben im Notfall  eingeschlagen werden können.Johanna Hegermann
Der Busfahrer René Hildebrandt zeigt den Kindern der Heinrich-Heine-Schule, welche Scheiben im Notfall eingeschlagen werden können.Johanna Hegermann

Die Klasse 4c der Heinrich-Heine Schule bekam gestern eine Auffrischung der Sicherheitsmaßnahmen in der Busschule in Gadebusch. Seit dem Jahr 2000 werden Schulkindern jährlich mit dieser Präventionsmaßnahme konfrontiert.

von
04. September 2012, 06:35 Uhr

Gadebusch | Die Busschule der SGS "Bus und Reisen" lud gestern die Klasse 4c der Heinrich-Heine Schule ein, um deren Wissen zur Sicherheit im Bus aufzufrischen. Schon seit dem Jahr 2000 werden Schulkindern jährlich mit dieser Präventionsmaßnahme konfrontiert.

Seit vorigem Mittwoch wurden einzeln die Grundschulklassen der Heinrich-Heine Schule über ihr Verhalten im Bus aufgeklärt. Während die Sicherheitshinweise für die ersten Klassen noch völlig neu waren, diente die Busschule für andere als Auffrischung.

Zunächst führte der Busfahrer René Hildebrandt eine kleine DVD vor, die zur Auflockerung mit einem kindgerechten Lied in Rapform anfing. "Kein Chaos im Schulbus mehr, Kein Chaos mehr im Bus, oh yeah", singen dort Kinder und sprechen schon einmal die ersten Probleme an. Hinterher erklären Kinderstimmen auf dem Bildschirm den Schülern der 4c, dass sie beispielsweise nicht drängeln dürfen und auch im Bus direkt Platz machen und sich respektvoll und ruhig verhalten müssen.

Nachdem der kleine Film beendet war, begann die Fragerunde, in der Hildebrandt die Schüler ermunterte, das Gelernte noch einmal zu wiederholen. Zusätzlich gab er weitere Hinweise. So zeigte er wie und wo man im Notfall die Scheibe einschlagen sollte und auch wo sich der tote Winkel befindet, damit die Kinder gerade in diesem Bereich besonders vorsichtig sind und wissen, dass sich nicht gesehen werden können.

"Ich finde die Busschule toll und die Idee gut, dass in der DVD die einzelnen Stichpunkte immer wiederholt wurden", sagt die neunjährige Johanna Weiß aus Möllin. Sie findet die Auffrischung wichtig. Besonders daher, dass sie sich selbst nicht erinnerte so etwas schon einmal gehört zu haben. Erst ihre Klassenlehrerin Bianca Engelhardt klärt auf, dass die Schüler schon einmal auf eine andere Art diese Sicherheitshinweise gelernt hätten. "Eine jährliche Auffrischung ist wirklich nicht schlecht, die Schüler müssen schließlich auch jedes Jahr belehrt werden. Besonders gut finde ich die Schwerpunktsetzung mit dem toten Winkel."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen