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Schülerfirmenfreundlichste Schule : Minister steht auf „Gummibärchen“

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Harry Glawe zeichnet Gadebuscher Schülerfirma in Rostock aus. Schulleiterin ist vom Erfolg der Schüler überwältigt

von
erstellt am 07.Mai.2015 | 00:01 Uhr

Jubel in Gadebusch: Hier gibt es die „Schülerfirmenfreundlichste Schule“ in Mecklenburg-Vorpommern. Das gab Wirtschaftsminister Harry Glae (CDU) gestern in Rostock bekannt. Er zeichnete dort die erfolgreichsten Teilnehmer der 9. Schülerfirmen-Messe aus.

Den mit 1000 Euro dotierten Hauptpreis räumte die Gadebuscher Pestalozzi-Schule ab. Sie sicherte sich mit der Firma „Gummibärchen“ zudem in der Kategorie „Handwerk“ den mit 300 Euro dotierten zweiten Platz. In der Kategorie „Dienstleistung“ holte sich die Firma „Denkanstoß“ vom Ernst-Barlach-Gymnasium Schönberg ebenfalls Rang zwei.

Gadebuschs Schulleiterin Selinde Krause zeigte sich von dem Erfolg der Schülerfirma „Gummibärchen“ überwältigt. „Ich freue mich riesig für unsere Schüler und Kollegen, dass ihre Bemühungen öffentlich gewürdigt und honoriert wurden“, sagte sie gegenüber der SVZ.

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hob in Rostock hervor: „Die Auszeichnungen stehen stellvertretend für die Leistung aller Schülerfirmen im Land. Sie sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Theorie und Praxis wirtschaftsnah miteinander verbunden werden.“

Insgesamt wollten 29 Teilnehmer in der Kategorie „Schülerfreundlichste Schule“ den Sieg erringen. Das spreche für das hohe Interesse an dem Wettbewerb. „Im Besonderen ist der Preis auch Anerkennung für die vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die sich für die Betreuung der Schülerfirmen stark machen. Sie leisten weit mehr, als der Lehrplan von ihnen abverlangt“, sagte Minister Harry Glawe.

Die Gadebuscher Schülerfirma „Gummibärchen“ war vor etwa fünf Jahren gegründet worden. Sie stellt u. a. extravagante Vogelhäuser her und bietet diese nach bestandener Qualitätskontrolle u. a. im Gadebuscher hagebaumarkt zum Kauf an. Mit dem Erlös werden Werkzeug und Material gekauft. Der Rest kommt in die Firmenkasse zur Finanzierung von Gemeinschaftsaktionen.

 

 

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