Treffsicher : Meisterschaft im Bogenschießen

Kreisschützenverbands-Präsident Roland Mann (Rehna/l.) und Grevesmühlens Maik Faasch freuten sich über 30 Teilnehmer bei der Kreismeisterschaft.
Kreisschützenverbands-Präsident Roland Mann (Rehna/l.) und Grevesmühlens Maik Faasch freuten sich über 30 Teilnehmer bei der Kreismeisterschaft.

Kreisschützenverbands-Präsident Roland Mann begrüßt 30 Teilnehmer in Grevesmühlen

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16. Juli 2014, 00:00 Uhr

Zum ersten Mal lud der Kreisschützenverband Nordwestmecklenburg zu Kreismeisterschaften im Bogenschießen ein. Auf dem Gelände der Grevesmühlener Schützenzunft von 1653 nahmen neben dem Gastgeber auch die Schützenvereine aus Gadebusch, Rehna und Schönberg teil. Die Jugend machte am Sonntagmorgen den Anfang. Distanzen zwischen zehn und 25 Metern waren mit Pfeil und Bogen zu überwinden, um am Ende ins Gelbe zu treffen. Denn die Fläche markierte genau die Mitte der Zielscheibe. Zehn Punkte gab es, wenn sich die Pfeilspitze in dieses Zentrum bohrte. Am besten machten das die Starter der Gastgeber. Der erst zwölfjährige Jonas Gazow kam nach 36 Schuss in der Altersklasse Schüler B auf 257 von 360 möglichen Ringen und zeigte damit einen tolle Leistung. Spannend machten es Mika Maximilian Müller und Aidam Grey in der Altersklasse der Schüler C. Während der sechs Serien mit je sechs Schuss waren die beiden zehn- und elfjährigen Jungen fast immer gleich auf. Am Ende entschied ein einziger Punkt über den Kreismeistertitel und Platz zwei. Müller hatte mit 246 Punkten die Nase vorn und verwies Grey mit 245 Punkten auf den Vizemeistertitel. Für Maik Faasch, Vorstandsmitglied und Trainer für das Bogenschießen der Grevesmühlener Schützenzunft, sind diese knappen Ergebnisse aber auch Zeichen einer guten Jugendarbeit. „Wir trainieren immer freitags von 15 bis 17.30 Uhr. Die Jugend ist mit Leidenschaft dabei und wird von Woche zu Woche besser. Da macht das Training dann Spaß“, sagte der 42-Jährige. Das lobte auch der Präsident des Kreisschützenverbandes, der Rehnaer Roland Mann. Auch er ist von der Trendsportart Bogenschießen begeistert und ließ sich die erste Kreismeisterschaft nicht entgehen. Allerdings, gab der Rehnaer zu, sei es eine inoffizielle Kreismeisterschaft, denn die dafür nötigen Entfernungen zwischen Schützen und Ziel seien nicht eingehalten worden. „Wir wollen den Sport populärer machen und mal sehen, wie so eine Meisterschaft ankommt. Allerdings hat sich kein Kreismeister für eine höhere Ebene qualifiziert. Die Regeln sind dort anders“, erklärte Roland Mann. Für den Präsidenten, in dessen Rehnaer Verein seit drei Jahren mit dem Bogen geschossen wird, sei vor allem die Regel, ohne Altersbegrenzung schießen zu dürfen, der Hauptgrund für die Beliebtheit dieser Sportart. „Beim Umgang mit Gewehr und Kugel müssen die Schützen zwölf Jahre alt sein. Hier beim Bogensport kann jeder mitmachen“, sagt Mann. Hauptsache er habe einen Bogen und Pfeile. Die seien bereits ab 180 Euro für einen Holzbogen zu bekommen. „Allerdings kann man für eine Ausrüstung auch mehr als 3000 Euro ausgeben. Je nachdem, was man erreichen will“, ergänzte Maik Faasch.

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