Strassenausbau in Gadebusch : Mehr Parkplätze im Gespräch

Die Parkplätze parallel zur Rudolf-Breitscheid-Straße (vorne)  könnten wegfallen und durch Stellplätze senkrecht zur Straße (hinten) ersetzt werden.

Die Parkplätze parallel zur Rudolf-Breitscheid-Straße (vorne)  könnten wegfallen und durch Stellplätze senkrecht zur Straße (hinten) ersetzt werden.

Diskussion über die Gestaltung der Rudolf-Breitscheid-Straße in Gadebusch

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26. Januar 2018, 04:45 Uhr

Im Zuge des geplanten Ausbaus der Rudolf-Breitscheid-Straße in Gadebusch sollen mehr Parkplätze entstehen. Das hat der Bauausschuss der Stadt entschieden. „Mit dieser Erneuerung wird die letzte Straße in dem Wohngebiet saniert“, sagte Holger Saupe von der Stadtverwaltung im Bauausschuss. Ein Architektenbüro hatte im Auftrag der Stadt zwei Varianten erarbeitet.

Die erste Variante sieht vor, dass nach der Erneuerung der Straße 49 Parkmöglichkeiten zur Verfügung stünden. Damit bliebe diese Zahl nahezu unverändert. Geschätzte Kosten hierfür: 560 000 Euro.

Bei Variante zwei erhöhte sich die Zahl der Stellplätze auf 77. Das wird möglich, weil die Parkplätze parallel zur Fahrbahn wegfallen und stattdessen senkrecht angeordnet werden. Damit entspanne sich auch die Situation neben dem Ärztehaus, erklärte Saupe. Dieses Projekt ist dann allerdings auch teurer. Nämlich 615 000 Euro. In dieser Version ist auch ein Fußweg hinter der Parktasche, Höhe Geschäftsstelle der Volkssolidarität, eingeplant. Der könnte aber je nach Bedarf und Kosten auch wegfallen.

Der Ausschuss war sich einig: „Wir sollten die zweite Variante vorantreiben“, sagte Rainer Baack. Mit dieser Entscheidung ist allerdings noch kein Starttermin für die Bauarbeiten verbunden. Zuerst einmal soll die Erich-Weinert-Straße fertiggestellt werden.

Zudem ist die Gestaltung der Rudolf-Breitscheid-Straße eine innerstädtische Baumaßnahme und dafür kann Gadebusch keine Fördermittel beantragen. Das bedeutet, die Stadt und die Anlieger, wie die Wohnungsgenossenschaft, müssen die Baukosten alleine tragen. „Optimistisch gedacht, könnte es 2019 losgehen“, sagt Saupe. Festlegen will er sich dabei aber nicht. Vorher solle mit den Anliegern gesprochen werden.

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