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Wahlen 2014 : Mehr als 2000 Bürger haben schon gewählt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Das Wählen im Wohnzimmer wird immer beliebter

von
erstellt am 21.Mai.2014 | 00:00 Uhr

Schon vor dem eigentlichen Wahlsonntag haben mehr als 2000 Menschen in den Amtsbereichen Rehna, Gadebusch und Lützow-Lübstorf von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Sie entschieden sich für die Briefwahl und machten ihre Kreuze auf den dazugehörigen Stimmzetteln.

Das Amt Lützow-Lübstorf spricht von 1216 Briefwählern. Einen Ansturm der Briefwähler vermeldet auch das Amt Gadebusch. Von den rund 9000 Wahlberechtigten in diesem Amt haben bereits mehr als 800 die Briefwahl beantragt. „Das ist deutlich mehr, als bei den vorangegangenen Wahlen“, sagt der Leitende Verwaltungsbeamte, Andreas Lausen. Viele Briefwähler kämen persönlich zum Wahlbüro ins Rathaus (Nebengebäude), füllen dort in der Wahlkabine gleich die Stimmzettel aus und werfen diese in die bereitstehenden Wahlurnen ein. Natürlich könne man die Stimmzettel auch mit nach Hause nehmen und dann per Post im Freiumschlag zurückschicken. So kann man sich zu Hause die fünf verschiedenen Stimmzettel in Ruhe ansehen, bevor man die Kreuze macht.

Einen Nachschub an notwendigen Unterlagen hat inzwischen das Amt Rehna bei der Kreiswahlbehörde bestellt. „Mit so vielen Briefwählern haben wir nicht gerechnet“, erklärt Gemeindewahlleiter Bernd Karnatz. Von den rund 7500 Wahlberechtigten hätten sich bislang 720 für die Briefwahl entschieden. „Wir gehen mittlerweile davon aus, dass es mehr als 800 werden könnten“, sagt Karnatz. Die Gemeindewahlbehörde verschickte bereits Unterlagen, die über die Landesgrenzen hinaus gehen. Auch Mecklenburger, die derzeit in Australien oder Afghanistan weilen, wollen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

Die Briefwahl ist noch in dieser Woche möglich, jedoch sollte man nicht bis zum letzten Tag warten, weil die Post auch noch mindestens einen Tag für den Transport benötigt.

Nach Angaben des Bundeswahlleiters muss bei der zuständigen Stelle der Wahlbrief inklusive angekreuzter Stimmzettel spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen, da um 18 Uhr die Wahl endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Später eingegangene Wahlbriefe können bei der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden.


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