Rehna Open Air : Matthias Reim: „Ich bin wieder fit“

Matthias Reim stand bereits 2011 auf der Bühne des Rehna Open Air.
Matthias Reim stand bereits 2011 auf der Bühne des Rehna Open Air.

Schlagerstar kommt am 30. Juli zusammen mit Michelle zum Open Air. SVZ im Interview mit dem Schlagersänger

svz.de von
16. Juni 2016, 21:00 Uhr

Zum elften Mal laden Matthias und Michael Maack zum Rehna Open Air auf den Reitplatz ein. Am 30. Juli wollen die Schlagerstars Matthias Reim und Michelle auftreten und die gut 5000 Gäste auf das Beste unterhalten. Einer, der das Ambiente bereits kennt, ist Matthias Reim. Der 58-Jährige trat hier schon 2011 auf. Das allerdings bei strömendem Regen. Im Interview mit der SVZ spricht der Sänger über seinen kommenden Auftritt und seine Gadebuscher Freundin Christin Stark.


Können Sie sich an den letzten Auftritt 2011 in Rehna erinnern?
Matthias Reim: Na klar, das Wasser kam in Sturzbächen herunter. Es war zwar noch eine etwas andere Zeit, aber es war einfach geil, dass das den Leuten total egal war. Es ist keiner nach Hause gegangen. Die Rehnaer haben Durchhaltevermögen gezeigt. Ich weiß, ich hatte mich einmal neben das Bühnendach gestellt, aber das war nicht ganz ungefährlich.

Als es 2011 so stark regnete, hatte der Veranstalter Angst,dass Ihr Auftritt wortwörtlich ins Wasser fallen würde. Doch Sie haben ihm die Sorge genommen.
Wenn man so einen Beruf wie ich hat und ihn liebt wie ich, dann ist „Nein-Sagen“ keine Option. Das ist ein bisschen unser Berufsrisiko. Du arbeitest dein ganzes Leben dafür, das dir die Menschen zuhören. Jetzt kommen sie bei miesem Wetter in dein Konzert. Nein sagen wäre so respektlos. Das geht einfach nicht. Ich habe mich selbst schon mit hohem Fieber auf die Bühne getraut.

Können Sie auch im Privaten schlecht nein sagen?
Ja, das stimmt. Gerade bei den Kids nicht. Mit Papa kann man es ja machen. Wenn Mama nein sagt, muss Papa herhalten.

Werden Sie in Rehna Ihr in diesem Jahr erschienenes Album „Phoenix“ vorstellen oder einen Mix mit alten Songs singen?
Es wird auf jeden Fall ein paar Titel vom neuen Album geben. Die Leute wollen ja ein neues Programm. Aber natürlich werde ich auch alte Titel bringen. Auch die Leute, die in Erinnerungen an 1990 leben, werden genug Lieder bekommen.

Zuletzt schien Ihre Gesundheit nicht die beste gewesen zu sein. Geht es Ihnen besser?
Vor ein paar Wochen hatte ich einen kleinen Kreislaufkollaps – dummerweise auch noch während einer TV-Aufzeichnung. Das war glücklicherweise nichts Schlimmes – eine halbe Stunde später war ich wieder okay. Aber wegen meiner schweren Erkrankung im Vorjahr wurde das dann in der Presse breitgetreten. Nee – keine Sorge, ich bin wieder absolut fit.

Mit Ihrer Freundin Christin Stark haben Sie jemanden an ihrer Seite, der einen Teil seiner Kindheit in Gadebusch verlebt hat. Gadebusch liegt elf Kilometer neben Rehna. Wird sie mitkommen?
Oh, das wusste ich gar nicht, dass die beiden Orte so eng zusammen liegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Christin mich in ihrer Heimat singen lassen wird, ohne mitzukommen.

Waren Sie schon mal in Gadebusch?
Letztes Jahr war ich bei den Eltern von Christin in Gadebusch. Es ist ja auch eine super schöne Region. Es ist nahe zur Ostsee, es ist nahe zu den Seen rund um Ratzeburg.

Was wünschen Sie sich für Ihren Auftritt am 30. Juli in Rehna?
Ich habe da was gut zu machen. Ich wünsche mir gutes Wetter. Für mich wünsche ich mir, dass viele Menschen kommen und wir zusammen feiern. Für die, die schon vor fünf Jahren da waren, soll es eine tolle Sommernacht werden. Sie sollen ein Bier genießen bei nicht zu hohen und nicht zu tiefen Temperaturen.

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