Gadebuscher Hortkinder bei Projektarbeit : Malen wie die großen Meister

Was will uns die Künstlerin mit diesem Bild sagen? Diese Frage konnte Malerin Susanne Plath den Hortkindern gleich selbst beantworten.
Was will uns die Künstlerin mit diesem Bild sagen? Diese Frage konnte Malerin Susanne Plath den Hortkindern gleich selbst beantworten.

Jugendhilfezentrum besucht mit Hortkindern eine Ausstellung im Gadebuscher Rathaus

svz.de von
11. März 2016, 04:45 Uhr

Was will uns die Künstlerin damit sagen? Eine gerne gestellte Frage im Kunstunterricht. Eine, die die Hortkinder des Jugendhilfezentrums (JHZ) gestern auch beantworten sollten.

Die Nachwuchskünstler waren auf Galeriebesuch im Rathaus. Und so schlecht lagen sie mit ihren Antworten gar nicht, fand die Malerin Susannne Plath, deren Bilder zurzeit hier gezeigt werden.

Immer freitags, wenn keine Hausaufgaben im Hort gemacht werden müssen, ist Zeit für Projekte. Janet Kollwitz wandelt in diesem Jahr auf künstlerischen Pfaden mit ihren Schützlingen. Die Selbstbildnisse von Dürer haben sie schon besprochen und sich dann an eigenen Porträts versucht. Monet steht noch auf dem Programm, Käthe Kollwitz, Namensgeberin für das JHZ und Comics, genauer gesagt Mangas. Dabei soll Malerin Susanne Plath die Kinder unterstützen.

Janet Kollwitz wunderte sich im Rathaus etwas über ihre Kinder. Andächtig zogen sie von Bild zu Bild, tuschelten leise etwas. Es schien ihnen zu gefallen, was sie sehen. „Die Kinder sollen lernen, genau hinzuschauen“, sagt die Hortleiterin. Beobachten und dann selber aufs Papier bringen, das ist das Ziel. So geschehen bei Dürer. Nach anfänglicher Skepsis entstanden dann Porträts und Janet Kollwitz erzählt, „auf einigen erkennt man die Kinder auch wieder.“ Das schwierigste Thema aber könnte die Auseinandersetzung mit Käthe Kollwitz werden. Krieg, Flucht, Vertreibung sollen dann Eingang in das Projekt finden.

Einen Traum hofft Janet Kollwitz mit ihrem Kunst-Projekt noch umsetzen zu können: Einen Besuch mit den Kindern im Staatlichen Museum in Schwerin.

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