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Theater in Gadebusch : „Luther“ schlägt Plakate statt der 95 Thesen an

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher Gymnasiasten machen Werbung für ihre beiden Aufführungen in der Stadtkirche

von
erstellt am 18.Okt.2017 | 21:00 Uhr

In der Stadt Gadebusch und in weiteren Orten tauchen 500 Jahre nach der Reformation vermehrt Plakate mit der Überschrift „Luther“ auf. Dafür verantwortlich sind unter anderem Schüler des Gadebuscher Gymnasiums, die mit diesen Plakaten die Werbetrommel für zwei Aufführungen in der Gadebuscher Stadtkirche rühren. Am 16. und 18. November wird ihr Stück dort zu sehen sein. Im Mittelpunkt wird dabei u.a. Henning Eggers von der Theatergruppe des Gymnasiums stehen. Denn der Elftklässler wird die Rolle des Reformators Martin Luther spielen. In den Vorstellungen wirken auch der Schulchor und der Chor der Kantorei der Kirchengemeinde Gadebusch mit.

Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Stefan Bullrich, der vom Reformator Luther fasziniert ist. „Luther hat bahnbrechendes geleistet. Denn wenn er die Bibel nicht ins kursächsische Amtsdeutsch übersetzt hätte, würden wir heute keine einheitliche deutsche Sprache haben. Er hat also eine immense Bedeutung für die Entwicklung in ganz Deutschland“, sagt Stefan Bullrich. Er hatte in den vergangenen Monaten viele Bücher gewälzt, um ein möglichst realistisches Werk auf die Bühne in Gadebusch bringen zu können. So seien viele Zitate von Luther in dem Stück enthalten. „Zwischen den Szenen wird unser Schulchor Choräle aus der Reformationszeit singen, um das Ganze auch musikalisch in die damalige Zeit zu versetzen. Luther hatte eine Vielzahl von Chorälen selbst geschrieben“, so Stefan Bullrich.

Zum Organisations-Team gehören auch Annette Burmeister (Musikalische Leitung, Orgel), Ulrike Birke und Rainer Joop (Chorleitung) sowie Miriam Kinzler, die die Theatergruppe des Gymnasiums leitet. Karten für die Aufführungen am 16. und 18. November in der Stadtkirche gibt es übrigens nicht zu kaufen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende nach der Aufführung wird gebeten.  

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