Hobbyautor : Lützower sorgt für Nervenkitzel

Der Autor an seinem „Arbeitsplatz“
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Der Autor an seinem „Arbeitsplatz“

Leo M. Friedrich schreibt in seiner Freizeit spannende Romane, in denen es u. a. um Agenten und Waffenhändler geht

Er lässt Menschen sterben und Agenten verzweifeln. Denn in den Büchern des Lützowers Leo M. Friedich geht es um Geheimdienstaufträge und Entführungen. Seine Geschichten sind bewegend, manchmal etwas brutal, doch vor allem eines – spannend.

„Ich habe immer viel gelesen, seit Ende der 80er Jahre dann auch Thriller“, sagt der Autor. Die Idee, ein Buch zu schreiben, hatte er schon vor 20 Jahren. Im Winter 2012 habe er sich dann einfach mal hingesetzt, und angefangen zu schreiben. Gut ein Jahr später erschien dann sein erstes Buch: „Schatten der Albatrosse“, ein Thriller im Geheimdienst-Milieu, in dem es um Peter Bohm, einen ehemaligen deutschen Agenten und Waffenhändler geht, dessen Kinder entführt worden sind.

„Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sein erstes Buch in der Hand hält“, sagtLeo M. Friedrich. Besonders am Schreiben gefalle ihm, dass er komplett von seiner Arbeit abschalten kann, sich auf eine Sache konzentrieren muss. „Irgendein Hobby muss man ja haben“, sagt der Lützower. Manchmal laufe die Geschichte wie ein Film vor seinem inneren Auge ab, er müsse nur noch mitschreiben.

Vor einem Jahr brachte Friedrich bereits sein zweites Buch heraus: „Neodym-Komplott“. Dieses spielt u. a. in Afrika. Es geht um Neodym – einen der begehrtesten und seltensten Rohstoffe des 21. Jahrhunderts.

Bis Weihnachten soll das dritte Buch fertiggestellt sein. Dieses hat wie seine Vorgänger eine eigene Handlung, die bekannten Charaktere tauchen aber wieder auf.

Sein Bücher seien für alle, die spannend unterhalten werden wollen. Bisher sei die Resonanz der Leser durchweg positiv gewesen. Erschienen sind die Romane im Hamburger tredition Verlag. „Die Selbstverleger-Szene wächst und wird immer professioneller“, so der Autor.

Herkömmliche Verlage würden nur eins von 200 Büchern annehmen, eine Alternative wäre, sein Buch als eBook bei Amazon zu veröffentlichen. Eine weitere Möglichkeit ist, über einen sogenannten Distributor (hier: tredition) zu veröffentlichen: Dieser verlegt die Bücher und vertreibt sie – im Internet und im Buchladen, sowohl als konventionelles Buch, als auch als eBook.

Um Lektorat, Umschlagdesign und die Bewerbung seiner Bücher kümmert sich Friedrich selbst, letzteres vor allem auf Facebook.

Unter den „Independent Autoren“ gäbe es viel gegenseitige Unterstützung, sagte Leo M. Friedrich. Seit kurzem gibt es sogar einen Selfpublisher-Verband. Ende Mai las der Autor in Brüsewitz – weitere Lesungen seien noch nicht geplant.

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