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Investitionen : Lützow will Kita sanieren und Feuerwehrhaus bauen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Radweg nach Gadebusch wird gebaut

von
erstellt am 25.Jan.2015 | 23:33 Uhr

2015 könnte als das Jahr der Investitionen in die Geschichtsbücher der Gemeinde Lützow eingehen. Denn in der Kommune sollen gleich mehrere Investitionsprojekte angeschoben bzw. realisiert werden. Sie haben ein Finanzvolumen von mindestens 1,24 Millionen Euro. Das kündigte Bürgermeister Tino Waldraff beim Jahresempfang in der Gaststätte „Scharfe Kurve“ vor rund 60 Gästen an. Begrüßen konnte er dort auch einen Überraschungsgast: Leif Tennemann, der in seiner Paraderolle als Hausmeister Erwin quasi durch den Saal fegte und so manchen Gast auf die Schippe nahm.

Auf dem Lützower Investitionsplan 2015 steht beispielsweise die Sanierung der Kindertagesstätte mit kalkulierten Investitionskosten in Höhe von 737 000 Euro. Mit dem Geld sollen das Dach gedämmt, die Heizungsanlage erneuert, das Raumniveau angeglichen, die Innenausstattung auf den heutigen Stand gebracht und die Flächen erweitert werden. „Die Planungsunterlagen sind vorbereitet und Fördermittel in Höhe von 589 000 Euro sind beantragt“, sagte Waldraff.

Investiert werden soll auch auf dem Areal der Freiwilligen Feuerwehr. Dort plant die Gemeinde einen Ersatzneubau des alten Feuerwehrgebäudes. Die kalkulierten Baukosten belaufen sich auf 500 000 bis 600 000 Euro. Auch hier setzt die Kommune auf Fördermittel, die derzeit beantragt werden.

In diesem Jahr könnte auch ein weiterer langgehegter Wunsch vieler Einwohner in Erfüllung gehen: der Lückenschluss des Radweges zwischen der Kaeselower Kreuzung und der Stadt Gadebusch. „Der Radwegebau steht bevor. Das Straßenbauamt Schwerin hat die Mittel reserviert und der Grunderwerb ist geklärt“, erklärte Tino Waldraff. Vorangetrieben werden soll in 2015 zudem der Neubau des Penny-Marktes in Lützow durch einen privaten Investor. Er will einen größeren Markt auf der gegenüberliegenden Seite der B104 errichten. Die Gemeinde will dafür den Flächennutzungsplan überarbeiten und einen vorhabenbezogenen B-Plan auf den Weg bringen. 


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