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Gartenfeuer in Rehna und Gadebusch : Leser wollen offene Annahmestelle

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Kleingärtner zeigen wenig Verständnis dafür, dass sie Grünschnitt erst im April kostenlos in Rehna und Gadebusch abliefen können

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erstellt am 29.Feb.2016 | 23:40 Uhr

Dicke Luft könnte es von heute an wieder in Städten und Gemeinden geben. Denn mit dem 1. März beginnt die umstrittene „Gartenfeuer-Zeit“. Zwar will das Amt Rehna stärker denn je gegensteuern und richtete in Schlagresdorf eine zweite kostenlose Sammelstelle für Äste und Grünschnitt ein, doch SVZ-Leser fragen sich: Warum werden die Sammelstellen in Rehna und in Gadebusch erst im April geöffnet und nicht schon eher?

„Wer das Verbrennen von Gartenabfällen im März verhindern möchte, sollte diese Standorte auch schon im selben Monat öffnen. Ich sehe doch jetzt schon wieder Leute, die frisch geschnittene Äste in Gartenfeuer werfen und ganze Orte wieder im Rauch und Gestank versinken lassen“, so ein SVZ-Leser, der seinen Namen heute nicht in der Zeitung lesen möchte.

Die SVZ hakte nach und hat gute Nachrichten für Kleingärtner. So will beispielsweise der Bauhof der Stadt Gadebusch die Grünschnitt-Annahmestelle schon früher als im April öffnen, sollte ein entsprechender Bedarf durch die Bürger angemeldet werden. Das kündigte gestern Gadebuschs Bauhof-Leiter Uwe Tews an. Telefonische Anmeldungen und Terminabsprachen sind direkt beim Bauhof unter der Telefonnummer 03886-2116780 möglich.

Auch das Amt Rehna hält eine vorgezogene Öffnung der Grünschnitt-Sammelstelle auf dem Amtshof für denkbar. Wenn entsprechend viele Wünsche an Bürgermeister oder an das Amt herangetragen werden, soll ein vorzeitige Start der Grünschnitt-Annahme ernsthaft geprüft werden. Geplant ist eigentlich, den kostenlosen Service auf dem Amtshof in Rehna erst ab April mittwochs von 17 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr anzubieten.

Dass viele Kleingärtner das kostenlose Angebot nutzen, belegt übrigens eine Zahl. So wurden im vergangenen Jahr 500 Tonnen Grünschnitt auf dem Amtshof Rehna abgeliefert. Von dort gelangte er in ein Verwertungszentrum des Unternehmens Alba.

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