Investitionen in Rehna : LED-Lampen und neue Straßen

Das Baugebiet Am Wasserwerk wird in 2016 erschlossen.
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Das Baugebiet Am Wasserwerk wird in 2016 erschlossen.

Rehna plant Fertigstellung von Bauprojekten und lässt den Abriss der LEWA prüfen. Asphaltstraße nach Nesow wird gebaut

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17. März 2016, 04:45 Uhr

Eine Buswendeschleife und eine komplett neue Straße steht im Jahr 2016 auf dem Investitionsprogramm für Rehnas Ortsteile Vitense-Parber und Törberhals. „Auf Beschluss der Stadtvertretung werden wir mit finanzieller Unterstützung aus dem Fördermitteltopf die Verbindungsstraße fertig stellen können“, sagt Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg. Die ersten 600 Meter seien bereits befahrbar, die fehlenden 1200 Meter folgen in 2016.

Der insgesamt 41 Punkte umfassende Sitzungsplan der Stadtvertretung enthielt weitere Beschlussvorlagen für Investitionen. So wird im Ortsteil Nesow die Zufahrt zwischen der B 104 und Nesow Dorf auf den fehlenden Abschnitt zur B 104 asphaltiert. Die Feldsteinpflasterstraße wird verschwinden“, so Oldenburg. Finanziert werde dies u.a. aus Mitteln der „Hochzeitsprämie“. Neue stromsparende LED-Lampentechnik kommt in der Ortslage Nesow-Kalkberg und am Gewerbegebiet zum Einsatz. Innerhalb von drei Jahren soll sich diese Investition durch Einsparung rentieren. Weitere LED-Technik kommt an den Bushaltestellen Nesow/B104 künftig zum Einsatz.

Der Abriss des ehemaligen Produktionsgebäudes des Lederwarenwerkes Rehna (LEWA) ist nur eine Frage der Zeit. „Wir lassen ein Gutachten erstellen, wo mögliche Schadstoffe, Baustoffe und Restabfall erfasst werden, damit wir eine fundierte Ausschreibung tätigen können“, sagt Oldenburg.

Für das neue Baugebiet Am Wasserwerk hat das Gadebuscher Unternehmen LUT den Zuschlag erhalten. Aufgrund der insgesamt hohen Nachfrage (neun von zwölf Bauplätzen verkauft) will die Kommune schnellstmöglich die Erschließung in den kommenden Wochen voranbringen. Die sogenannte Hochbaureife will Rehna im Sommer erreichen.

Erneut ausgelegt werden die Planungsunterlagen für ein weiteres Baugebiet in Brützow und ein Mischgebiet am Bahnhof in Rehna. Notwendig werde dies durch einen Formfehler, so Oldenburg. Ziel bleibt die Errichtung von zehn Einfamilienhäuser in der Ortslage Brützkow. Am Bahnhof sind Mischflächen geplant, die die Errichtung von Hallen zulassen. Die Baureife in Brützkow wird für 2017 angestrebt.

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