Schulverband Rehna investiert : Lautlose Technik für Computerräume

<fettakgl>Kleine Schnittstellen statt Computer: </fettakgl>Thomas Barsch und Jörg Upahl richten die neuen  Arbeitsplätze ein. <fotos>volker Bohlmann</fotos>
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Kleine Schnittstellen statt Computer: Thomas Barsch und Jörg Upahl richten die neuen Arbeitsplätze ein. volker Bohlmann

Vorfreude auf den Schulstart im August: An der Regionalschule Käthe Kollwitz in Rehna erfolgt derzeit der Aufbau neuer Computerunterrichtsräume. Für 75.000 Euro lässt der Schulverband Rehna 120 Arbeitsplätze ausstatten.

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24. Juli 2012, 09:39 Uhr

Rehna | Vorfreude auf den Schulstart im August: An der Regionalschule Käthe Kollwitz in Rehna erfolgt derzeit der Aufbau neuer Computerunterrichtsräume. Für rund 75 000 Euro lässt der Schulverband Rehna insgesamt 120 Computerarbeitsplätze ausstatten, darunter 54 komplett neu als Stationen an den Schülerarbeitsplätzen. "Es handelt sich um eine Investition von entscheidender Größe. Die Arbeitsbedingungen sind somit auf dem neuesten Stand der Technik", sagt Schulleiter Uwe Seemann.

Vor dem ersten Probelauf der fünf neuen Server sind nicht wenige Kabelverbindungen zwischen stromsparenden LED-Bildschirmen, Netzwerk und den laufwerklosen Schnittstellen am Arbeitsplatz einzustellen. "Wir dürfen von Green computing sprechen, da mit stromsparenden Komponenten und mit wenig Aufwand die Anlage künftig verwaltet werden kann", sagt Jörg Upahl. Der Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik stuft die neue Technik als "gut dimensioniert ein". Das hat eine Verlängerung der Tauschintervalle zur Folge und dürfte in Zeiten knapper Kassen im Interesse des Schulverbandes Rehna liegen. Gemeinsam mit Kollegen Thomas Barsch, Lehrer für AWT und Informatik, geht nun Arbeitsplatz für Arbeitsplatz ans Netz. Fachliche und handwerkliche Unterstützung erhält die Schule von Ronny Tafflo und Uwe Haas von Haas Kommunikationstechnik. Die Spezialisten richten aktuell die neuen Server-Plätze ein, das Herzstück der kompletten Computeranlage in der Schule. Durch die Zentralisierung der Gerätschaften erübrigt sich die Aufstellung von Rechnern im Computerklassenraum, erfolgt die Datenverbindung über moderne Schnittstellen. "Lüftergeräusche und ein Aufheizen der Räume wird es zukünftig nicht mehr geben", so Upahl. Schulleiter Uwe Seemann ist erfreut über die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Schulverband: "Dadurch erhalten die Schüler optimale Voraussetzungen zum Aneignen von Kenntnissen und sind in der Lage, sich umfassend auf das Arbeitsleben vorzubereiten."

Außerhalb der Computerkabinette erfolgt 13 Tage vor dem regulären Schulstart die Planung sämtlicher Unterrichtsstunden - ganz analog und mit Magnetschildern an der Tafel. 721 Unterrichtsstunden sind für das anstehende Schuljahr 2012/2013 zu vergeben. "Ein Team von 27 Lehrern wird den Unterricht absichern", sagt der stellvertretende Schulleiter Eckehard Thun. Vor 20 Jahren vermittelten am Standort Rehna noch 48 Lehrkräfte den Unterrichtsstoff in Vollzeit, was in der heutigen Zeit oftmals mit Teilzeitstellen erfolgt. Während heute 380 Mädchen und Jungen unterrichtet werden, besuchten Anfang der 1990er-Jahre noch rund 600 Schüler die Regionalschule.

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