Wismar : Lange Nacht im Nikolaiviertel

Schon bei der Premiere im März war die Lichtinstallation „Fireflies“ im Garten des Schabbells ein echter Hingucker.
Schon bei der Premiere im März war die Lichtinstallation „Fireflies“ im Garten des Schabbells ein echter Hingucker.

Neue Sonderausstellung ist bis zum 23. Februar im Städtischen Museum zu sehen

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30. November 2019, 05:00 Uhr

Im Nikolaiviertel der Hansestadt Wismar ist es Freitag länger als gewöhnlich hell geblieben. Denn es gab eine lange Nacht mit Ständen, Musik und Köstlichkeiten, Vorführungen im Museum und in der Kirche St. Nikolai und vieles mehr. In geöffneten Läden und Cafés konnte länger als sonst gestöbert werden. Der nostalgische Adventsmarkt „Steern Wiehnacht“ auf der Schweinsbrücke läutete zudem die Adventszeit ein.

Pastorin Antje Exner und das Museumsteam hatten abwechselnde Programmpunkte in den beiden imposanten Bauwerken organisiert. Das Museum wurde stimmungsvoll beleuchtet und bot im Garten mit der Lichtinstallation „Fireflies“ des Studiengangs Architectural Lighting Designs der Hochschule Wismar eine märchenhafte Kulisse. Viele Beteiligte und engagierte Helfer bereicherten die Nacht mit ihren Beiträgen. Das Programm reichte von Führungen über Fachgespräche mit Restauratoren bis hin zu musikalischen Darbietungen.

Ein Höhepunkt im Museum war die Eröffnung der Sonderausstellung „Sittsam, strebsam, selbstbestimmt – Wismars weibliche Seite“, die bis 23. Februar im Schabbell zu sehen sein wird. Die Kuratoren gaben Einführungen in die Ausstellung und standen für Fragen zu ihren Forschungen zu Wismarer Frauen vom Mittelalter bis in die Gegenwart bereit.

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