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neuer Millionen-Bau in Wismar : Landkreis weist Spekulationen über Platzmangel zurück

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Im millionenschweren Erweiterungsbau der Kreisverwaltung sollen 40 Arbeitsplätze fehlen. Der Landkreis reagierte prompt und weist derartige Spekulationen zurück

Der millionenschwere Erweiterungsbau der Kreisverwaltung in Wismar ist noch nicht einmal fertig. Doch schon kursieren Gerüchte über angeblich zu wenig Arbeitsplätze in dem Anbau. Demnach sollen dort 40 Arbeitsplätze fehlen, weil die neuen Arbeitsräume für eine Dreierbelegung nicht geeignet sein sollen. Darüber hinaus sollen gar Kopierräume überhaupt nicht mit eingeplant worden sein, berichten Verwaltungsmitarbeiter.

Der Landkreis reagierte prompt und weist derartige Spekulationen zurück. „Die vorgesehenen Arbeitsräume mit einer Dreierbelegung sind auch für solche geeignet. Stellplätze für die Kopierer sind geplant“, sagte Kreis-Pressesprecherin Petra Rappen auf SVZ-Anfrage. Nach ihren Angaben wird der Erweiterungsanbau 128 Arbeitsplätze ausweisen. Plus der Plätze im bereits vorhandenen Verwaltungsbau (Villa) ergebe das eine Gesamtkapazität von 176 Arbeitsplätzen am Standort in der Rostocker Straße 76. Das Einzige, was sich verändert habe und nicht entsprechend vorhersehbar war, sei der zusätzliche Personalbedarf zum Thema Flucht und Asyl, den es an den Standorten in Wismar und in der Malzfabrik Grevesmühlen gibt. „Der sich daraus ergebende höhere Bedarf an Büroarbeitsplätzen wird durch freie Arbeitsplätze in der Malzfabrik gedeckt“, so Kreis-Pressesprecherin Petra Rappen.

Um den Erweiterungsbau am Standort Wismar hatte es in den zurückliegenden Monaten zum Teil heftige Diskussionen gegeben. Aus Sicht der Partei Die Linke würden dort Steuergelder versenkt.

Seit Sommer vergangenen Jahres entsteht dort ein dreigeschossiger, barrierefreier Erweiterungsbau für die Kreisverwaltung. Bei der Grundsteinlegung im Juli 2015 war von der Schaffung von 126 Arbeitsplätzen in dem Gebäude die Rede. Ende dieses Jahres soll der Neubau bezugsfertig sein.

Michael Schmidt

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