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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. November 2017 | 09:08 Uhr

Busverkehr : Landkreis startet mit Nah-Bus durch

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Grevesmühlener Busbetriebe ändern ihren Namen. Eine Aufstockung von Fuhrpark und Fahrern ist geplant

von
erstellt am 16.Mai.2014 | 00:00 Uhr

Der Landkreis geht auf Tuchfühlung, will ganz nah beim Bürger sein. Darauf zielt zumindest der neue Name des kreiseigenen Busbetriebes ab. Aus den Grevesmühlener Busbetrieben wird jetzt die „Nah-Bus“ GmbH. Mir seinem Entschluss will auch der Kreistag ein deutliches Zeichen in Richtung Neuausrichtung des öffentlichen Personennahverkehrs setzen.

Wolfgang Glaner (SPD) sieht im Beschluss des Kreistages einen wesentlichen Beitrag: „Der neue Name ist zukunftsträchtig“. Zustimmung gibt es mit Erhard Huzel ebenso aus den Reihen der Christdemokraten. „Mit ,Nah-Bus‘ wollen wir deutlich machen, dass das Unternehmen nah am Kunden und erreichbar ist.“ Folglich dürfte einer Umsetzung des beim Eigenbetrieb Nahverkehr Nordwestmecklenburg und dessen Leiter Stefan Lösel in Auftrag gegebenen Projekt nichts im Wege stehen.

Die Namensgebung ist, nach der Eingliederung von SGS Bus und Reisen Gadebusch in das kreiseigene Unternehmen, ein wesentlicher Baustein hinsichtlich der Neuausrichtung des Nahverkehrskonzeptes.

Das Projekt sieht eine bürgerfreundliche Anbindung der Nebenstrecken an die Hauptbuslinien vor. Über die Umsetzung des in Prüfung befindlichen Nahverkehrskonzeptes (wir berichteten) wird er neue Kreistag allerdings nach der Kommunalwahl befinden. Inhalte der neuen Strategie sind zeitlich planbare, nutzbare und bezahlbare Verbindungen in alle Himmelsrichtungen inklusive Zwischenstopp und Anbindung an die städtischen Zentren Schwerin, Wismar, Lübeck und Ratzeburg.

Kern der Neuausrichtung ist die Einführung einer Monatkarte von 45 Euro für alle Strecken. Die u. a. darauf basierende bessere Auslastung (Verdreifachung der Fahrgastzahlen von 3000 auf 12000 Nutzer) in einem enger gefassten Busliniennetz, soll weitere Impulse bringen. Des Weiteren ist eine Aufstockung des Fuhrparks von 100 auf 111 Linienbusse und der Busfahrer von 100 auf 150 geplant. Nach ersten Prognosen, decken bei besserer Auslastung die steigenden Erlöse die Mehrkosten.

 

 

 

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