Nordwestmecklenburg : Landkreis startet Auftritt bei Facebook

Vorstellung in der Malzfabrik Grevesmühlen: Petra Rappen, Wiebke Reichenbach und Christian Drechsler werden Facebook betreuen. Die Idee stammt von Kerstin Weiss.
Vorstellung in der Malzfabrik Grevesmühlen: Petra Rappen, Wiebke Reichenbach und Christian Drechsler werden Facebook betreuen. Die Idee stammt von Kerstin Weiss.

Verwaltung will über das Netzwerk mehr Bürgernähe

svz.de von
15. Dezember 2017, 04:45 Uhr

Heute fällt der Startschuss: Ab 9 Uhr ist der Facebook-Auftritt der Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg freigeschaltet, also online. „Der ständige Kontakt und Austausch mit den Menschen im Landkreis ist mir sehr wichtig. Viele Bürger können uns jetzt schneller und direkter erreichen“, begründet Landrätin Kerstin Weiss (SPD) diesen Schritt.

Der Landkreis nutzt diese Plattform aus dem großen Spektrum sozialer Netzwerke, um auf der Höhe der Zeit zu sein. „Behörden und soziale Medien: Fremde oder schon Freunde?“ lautet die Überschrift eines Online-Artikels der Bloggerin und Social-Media-Expertin für Behördenkommunikation Christiane German. Social Media sei kein vorübergehender Hype, sondern eine Kommunikationsform, die das Verwaltungsgeschehen der Gegenwart bereits maßgeblich mitgestaltet. Ob der Instagram Account von Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Twitter Account von MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig oder der Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Facebook Profile der Bundesbehörden und Länder: Soziale Medien seien selbstverständlicher und tagtäglicher Teil der Kommunikation. „Wir hoffen auf neue Ideen, Verknüpfungen und Kreativität für die ständige Weiterentwicklung. Auch die jüngere Generation wollen wir ansprechen“, sagt Kerstin Weiss. Deshalb werden Informationen und Angebote nun nicht nur auf der Internetseite der Kreisverwaltung und im Informationsblatt Nordwestblick, sondern auch auf diesem neuen Weg formuliert und nach außen transportiert. „Wir freuen uns auf jeden Kontakt und jedes Interesse mit dem Ziel, gemeinsam an der Zukunft unseres Landkreises arbeiten zu können“, verkündet die Landrätin.

Der Facebook Auftritt wird zunächst als dreimonatiges Pilotprojekt laufen. In dieser Zeit soll sich zeigen, ob und wie die neue Kommunikationsform angenommen wird. Trotz Erfahrungsaustausch mit verschiedenen Verwaltungen, unter anderem in Essen und Leipzig, berge die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen ein Risiko in sich, beispielsweise beim Datenschutz.

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