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Neue Technik im Strassenverkehr : Landkreis rüstet bei Blitzern auf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Von heute an ist neue Technik an drei von fünf stationären Messstellen in Nordwestmecklenburg im Einsatz. An den übrigen zwei Standorten könnten verstärkt Tempokontrollen durchgeführt werden.

svz.de von
erstellt am 01.Aug.2014 | 06:30 Uhr

Der Landkreis blitzt nun mit neuer Technik. Von heute an sind neue stationäre Blitzer-Anlagen in Nordwestmecklenburg im Einsatz. Aufgerüstet wurde dieses Mal umfassend – die stationären Messstellen in Lützow, Lübstorf, Mallentin, Rolofshagen und am Abzweig Klein Trebbow.

„Den gesamten Juli haben Mitarbeiter die alten Anlagen abgebaut und nun die neuen installiert“, berichtet Petra Rappen, Sprecherin des Landkreises. Während der Umrüstungsphase wurde an den jeweiligen Standorten verstärkt mit mobilen Geräten geblitzt. „Die genannten Standorte sind Unfallschwerpunkte, deshalb wurde dort weiterhin die Geschwindigkeit gemessen“, so Petra Rappen weiter. Die Messungen wurden von der Firma koordiniert, der ebenfalls die Blitzer-Anlagen gehören. Der Kreis miete die Kontrollgeräte lediglich an, so die Landkreis-Sprecherin.

Ein Wismarer Unternehmen hat die Verkehrsüberwachung in Nordwestmecklenburg inne. Die Firma stellt sowohl die mobilen wie die festinstallierten Messgeräte. Zu technischen Details der Anlagen und Kosten äußerte das Unternehmen sich gestern auf Anfrage unserer Zeitung nicht.

Im vergangenen Jahr wurden 9795 Bußgeldverfahren aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen bearbeitet. Die Einnahmen liegen bei etwa zwei Millionen Euro pro Jahr. Diese Summe dürfe nicht pauschal betrachtet werden, so der Landkreis, es müssten auch die Kosten gesehen werden, die für den externen Dienstleister sowie die Sach- und Personalkosten der Mitarbeiter aufgebracht werden.

Im aktuellen Finanzplan des Landkreises werden insgesamt 330 000 Euro für die gesamten Leistungen des Unternehmens veranschlagt. „Das ist ein Pauschalpreis – je nachdem, wie oft die Mitarbeiter im Einsatz sind, ändert sich dieser am Ende des Jahres und wird neu berechnet“, erklärt Petra Rappen.

Am heutigen Freitag werden nach Angaben der Landkreis-Sprecherin vereinzelt Kontrollen an den neuen Messgeräten durchgeführt, um zu überprüfen ob diese funktionstüchtig sind. Bis auf zwei Standorte seien alle ausgewechselt – es fehlen Lützow und Mallentin. „Dort könnte es noch ungefähr 14 Tage dauern, bis die neuen Anlagen stehen und in Betrieb genommen werden“, sagt Petra Rappen.

Rasen sollten Autofahrer an diesen Stellen dennoch nicht, denn es könnte verstärkt Kontrollen mit mobilen Geräten geben.

 

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