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Zwischen Mühlen Eichsen und Roggendorf : Lagerfeuer für einen guten Zweck

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Fördervereine der regionalen Feuerwehren luden zum geselligen Tannenbaumverbrennen ein. Einnahmen fließen in die Wehren

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2017 | 04:45 Uhr

Die Weihnachtszeit ist spätestens seit Sonnabend in den Gemeinden Mühlen Eichsen, Roggendorf und Veelböken auch aus den Köpfen der Einwohner verschwunden. Denn überall schichteten sich hohe Berge von Weihnachtsbäumen und wurden bei leckerem Essen und einem warmen Getränk verbrannt.

Etwas schwer taten sich die Mitglieder der Veelbökener Feuerwehr mit dem Entzünden ihrer Bäume, die zuvor aus den umliegenden Dörfern zusammengetragen wurden. „Leider hat es nicht so richtig geklappt, aber nach etwas einer Stunde hat es dann doch endlich vernünftig gebrannt“, sagte Wehrleiter Siegfried Helwich.

Ganz anders zeigten sich die Mühlen Eichsener, die pünktlich das Feuer entzündeten und Käsebratwurst, Stockbrot und kostenlosen Glühwein im Angebot hatten. „Wir haben aus dem vergangenen Jahr wieder viel gelernt und gut eingekauft“, erklärte Stefanie Krause, Vorsitzende des Fördervereins. 250 Bratwürste und 70 Liter Glühwein sollten auch hier dafür sorgen, dass etwas Geld in den Spartopf kommt. Denn davon will der Förderverein noch in diesem Jahr ein großes Zelt für die Jugendwehr kaufen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 2000 Euro, noch fehlt etwas Geld. „Aber in diesem Jahr schaffen wir das“, ist Stefanie Krause zuversichtlich.

Auch in Roggendorf sorgte der Förderverein dafür, dass die Feuerwehr immer wieder mit wichtigen Dingen ausgestattet wird, die nicht gefördert werden. „Als letztes haben wir ein Rettungsbrett bekommen“, erzählte Wehrleiter Ulf Berndt. Um das zu finanzieren, hatten sich die Mitglieder am Sonnabend auf kulinarische Leckereien eingestellt. Während die Jugendwehr frische Waffeln im Angebot hatte, die Mitglieder der Erwachsenenwehr für Bratwurst und Glühwein verantwortlich waren, wurden im Gerätehaus Kartoffelpuffer nach einem jahrzehntealten Rezept gebacken. Pfeffer, Salz, Zwiebeln, Mehl und geriebene Kartoffeln sorgten nicht nur für duftende und wohlschmeckende Mahlzeiten, sondern auch fürs Klingeln im Münzbeutel. „Wir möchten uns ganz herzlich beim Archehof in Kneese bedanken, die uns heute ebenfalls unterstützt haben“, sagte der Wehrleiter und lud gleichzeitig alle Kameraden am 3. März zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Roggendorf ein.

 

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