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Sparkasse Mecklenburg-Nordwest : Kundin fällt auf Bankbetrug herein

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Sparkasse Mecklenburg-Nordwest rät, alle Kontozugänge zu sperren und Anzeige zu erstatten.

Einer neuen Betrugsmasche ist eine Kundin der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest zum Opfer gefallen. Als die Wismaranerin in den vergangenen Tagen einen Anruf bekam, zeigte ihr Handy im Display die Rufnummer 03841-2400 an. Diese konnte sie als die ihr bekannte Telefonnummer ihrer Bank identifizieren. Es meldete sich ein akzentfrei, hochdeutsch sprechender Mann, begrüßte die Frau mit ihrem Familiennamen und als Kundin der Sparkasse und stellte sich selbst als deren Mitarbeiter vor. Der Grund seines Anrufs: Angeblich gebe es ein Problem mit dem Online-Banking.

Demnach hätte die Smartphone-App des Geldinstituts ein sicheres Onlinebanking derzeit nicht gewährleisten können. Aus diesem Grunde würde die Kundin jetzt eine SMS mit einem Downloadlink erhalten. Die unter diesem Link hinterlegte Anwendung solle die Kundin auf ihrem Smartphone installieren, womit das Sicherheitsproblem der App dann gelöst sein soll.

Die Frau folgte den Anweisungen und installierte die Anwendung auf ihrem Smartphone, danach wurde das Gespräch beendet. Erst zwei Tage später bemerkte sie, dass es zahlreiche, nicht von ihr autorisierte Buchungen auf ihrem Konto gegeben hatte. Offenbar hatte die von ihr auf dem Smartphone installierte Anwendung, ohne dass die Kundin es bemerkte, die in der Original-App hinterlegten Zugangsdaten des Onlinebankings ausgelesen und in der Folge mehrere von der Bank via SMS verschickte Transaktionsnummern von ihr unbemerkt an die Täter weitergeleitet.

Für die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest sei dies eine erstmals aufgetretene Betrugsmasche. Sylvia Peukert rät ihren Kunden: „Wenn Sie so einen Betrugsversuch feststellen, lassen Sie sofort über die Telefonnummer 116116 alle möglichen Kontozugänge, auch für EC- und Kreditkarten, sperren. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und suchen Sie anschließend Ihren Kundenberater bei der Sparkasse auf.“ Dieser, so die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit bei der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest weiter, würde alles Weitere besprechen. In der Vergangenheit hätte es ähnliche Betrugsversuche gegeben, allerdings ohne größere Schäden für die Kunden.  

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erstellt am 12.Apr.2017 | 04:45 Uhr

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