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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. Oktober 2017 | 08:49 Uhr

Carlow : Kulturkreis tischt wieder auf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der Verein startet in einen neue Saison. Mithelfer für Veranstaltungen gesucht

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2014 | 00:00 Uhr

Der Kulturkreis in Carlow startet in eine neue Saison. Was dieses Jahr für Veranstaltungen geplant sind, wofür sich der Verein einsetzt und wann Carlow wieder auftischt,   verriet die  Vorsitzende des Kulturkreises, Silvia Krenzin, der SVZ-Redakteurin  Katharina Roese in einem Interview.

Der Kulturkreis Carlow organisiert Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene in Carlow und Umgebung. Aus wem  setzt sich der Kulturkreis zusammen?  Krenzin: Wir sind insgesamt zwölf Mitglieder, die ständig im Kulturkreis  arbeiten. Es sind hauptsächlich Leute aus dem Dorf oder Nachbarorten, die in verschiedenen Bereichen arbeiten. Gegründet hat sich der Kulturkreis 2009. Ursprünglich sind wir zur 850-Jahrfeier von Carlow zusammengekommen. Danach dachten wir, die Sache war so gut, das darf nicht einschlafen. Daraufhin haben wir den Kulturkreis gegründet. 

Mit welchem Ziel haben Sie sich gegründet? Wir haben uns  zusammengefunden, weil wir  die Kulturarbeit im Dorf fördern wollten. Inzwischen thematisieren wir die Flüchtlingsproblematik, speziell unterstützen wir Borderline Europe.

Zu Ihrem Engagement gehört auch, gemeinnützige Ideen zu unterstützen. Welches waren Ihre größten Erfolge im vergangenen Jahr? Wir organisieren regelmäßige Veranstaltungen, zum Beispiel einmal im Jahr ein Faschingsfest und ein Puppenspiel für Kinder, Lesungen, das Rockfest  und das Essen „Carlow tischt auf“. Das sind so Sachen, die Carlow über die Grenzen hinaus bekannt machen, bei denen viele Leute mitmachen, auch junge Leute. Außerdem haben wir uns im vergangenen Jahr finanziell an der Errichtung des Kinderspielplatzes beteiligt. Ich finde, es ist ein großer Erfolg, dass sich viele Leute hier ehrenamtlich einbringen und das auch gerne machen.

Sie betonen auf Ihrer Internetseite, dass es Ihnen am Herzen liegt, Lösungen für regionale und überregionale Missstände zu suchen. An welche denken Sie da und welche Lösungsansätze haben Sie bereits  realisiert? Unser Schwerpunkt liegt auf der Flüchtlingsproblematik. Eigentlich ist es dadurch gekommen, dass wir hier im Ort jemanden haben, der mit Stefan Schmidt, dem ehemaligen Kapitän der Kap Anamur und derzeitigem Flüchtlingsbeauftragten in Schleswig-Holstein, befreundet ist. Wir haben etwas gesucht, wofür wir uns einsetzten konnten.  Und sind so auf die Flüchtlingsproblematik gestoßen. Dazu werden wir auch wieder  am 28. und 29. Juni  unser Open Air Konzert „Rock an der Kirche“ mit anschließendem Gottesdienst durchführen.   

Wann tischt Carlow wieder auf? Am 15. März wird in Carlow wieder aufgetischt. Günter Weinberg überlegt sich jedes Mal wieder etwas Kreatives und Neues für das Mehrgängemenü. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, weil wir nur für eine bestimmte Personenzahl  Platz im Dorfgemeinschaftshaus haben. Und es gibt schon  etliche Voranmeldungen. Die Teilnahme kostet 60 Euro und es geht um 18 Uhr los. Restkarten sind aber noch vorhanden.

Sind demnächst wieder Theaterstücke und Lesungen zu erwarten? Die Lesung wird in diesem Jahr von einem Theaterstück ersetzt. Maren Winter schreibt an dem Stück, das von Laienschauspielern an der Kirche  aufgeführt werden wird.

Was wünschen Sie sich für das Jahr 2014? Speziell auf den Kulturkreis gerichtet wünsche ich mir, dass wir unseren Optimismus   und die kreative Zusammenarbeit erhalten und wir weiterhin Spaß und Lust an dem haben, was wir organisieren. Ich würde mich freuen, wenn unsere Veranstaltungen Anklang finden und viele Leute kommen. Schön wäre, wenn sich der eine oder andere finden würde, der uns unterstützt.


 

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