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Kulturarbeit in Carlow : Kulturkreis tischt für guten Zweck auf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Profi-Koch Günter Weinberg und Team zaubern Zehn-Gänge-Menü für die Kulturarbeit in der Gemeinde

Gutes Essen und ein anspruchsvolles Vortragsprogramm - der Carlower Kulturkreis setzt auf Exklusivität bei den Zutaten für sein Projekt „Carlow tischt auf“. Zum achten Mal lud der Kreis in das Gemeinschaftshaus mit Profi-Koch Günter Weinberg ein.

„Sieben Gänge waren geplant. Wir sind in uns gegangen und haben aufgestockt“, meint Weinberg, der die hohe Kunst der Küche schätzt und liebt. Eine Leidenschaft, an der die 60 Gäste mit einem Amuse-Gueule, dem Gruß aus der Küche, gleich zum Auftakt teilhaben durften. „Nun folgt der Spargelsalat mit Gänseblümchen“, gibt Weinberg zu verstehen. Man verneige sich mit diesem Gericht vor der Region. „Frisch von hier. Hinzu kommen Tomaten aus einem Hamburger Gewächshaus - eine bunte Mischung, die zum Frühling passt“, sagt der Küchenchef.

Die Gerichte stehen bereit: Ein weiteres Startsignal für die elf jungen Kellnerinnen, die allesamt aus Spaß an der Freude in ihre Rolle für den unterhaltsamen Abend schlüpften. So wie Anne Begerow: „Ich bin heute für die Getränke zuständig.“ Das schließt die korrespondierenden Weine mit ein. Die nicht aufdringlich, aber den Geschmack des guten Essens unterstützen dürfen.

Der Gast ist König. Das gilt selbstverständlich auch im Gemeinschaftshaus der Carlower. Dort muss nun auf leicht verspätet angereiste Gäste reagiert werden: „Tisch sechs ist jetzt voll“, ruft Malte Weinberg. Von Nervosität keine Spur. Birgit Wunsch hat als Restaurantchefin alles im Blick. Sie gibt Zeichen zum Aufstellen vor dem Gastraum. Die Kellnerinnen richten ihren Blick nach vorn und ab geht es in der Fünfer-Gruppe an die Tische. Malte Weinberg vermittelt unterdessen zwischen Küche und Gastraum. „Ich bin im zweiten Lehrjahr zum Hotelfachmann.“ „Carlow tischt auf “ sei für ihn ein Erlebnis und Spaß zugleich. Die Leidenschaft für die Gastronomie ist ihm anzumerken.

Neue Runde in der Küche: „Die Krebse sind dran.“ Hand in Hand geht es weiter. Während Max Jessen die Portionierung auf Steinplatten vornimmt, platziert Eberhard Krenzin die Krebse. Es folgt der Spargel und ein wenig Deko.

Eineinhalb Stunden sind um, vier Gerichte serviert. Jetzt kommt der Fisch in den Ofen. Das Küchenteam nähert sich nun den Zubereitungen zum Hauptgericht mit Hirsch – geschmort, gebraten mit Möhren und Bohnenmus. „Aus der Region“, so Weinberg. Es sei Damwild – das Edelste, was es gibt.

Nun ist Halbzeit. Die Küche hätte sich eigentlich eine Verschnaufpause verdient. Aber Tiramisu, Ziegenkäse und Praline zum Abschluss stehen noch auf der Speisekarte. Die 60 Gäste freuen sich unterdessen auf eine kleine Pause mit Petra Haase. Die Journalistin und Autorin bietet mit ihrer literarischen Auswahl „Es muss nicht immer Kaviar sein“ aus der Feder von Johannes Mario Simmel und „Der Butt“ von Günter Grass auserlesene Zeilen anlässlich „Carlow tischt auf“.

Ein toller Abend, dessen Einnahmen erneut der Finanzierung von Kulturveranstaltungen in Carlow dienen.

 

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