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Gadebusch : Kulturhistorischer Verein präsentiert Ausstellung in Åmål

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Fotografien und Zinnfiguren werden im Museum in Schweden gezeigt

svz.de von
erstellt am 06.Jun.2014 | 00:00 Uhr

Kühe und Schweine tummeln sich vor dem Rathaus. Eine Bäuerin läuft ihren Hühnern hinterher und einem kleinen Jungen werden von seiner Mutter die Ohren langgezogen – es ist viel los auf dem Gadebuscher Markt.

Mit Lupe, Vergrößerungsbrille und so feinen Pinseln, dass ihre Borsten nur wenige Haare umfassen, arbeitete Christine Szcech als sie die Zinnfiguren für diese Szene vor dem Rathaus bemalte. Das Diorama, an dem die 52-Jährige in den vergangenen Wochen gearbeitet hat, ist nun fertiggestellt und soll zu einer Ausstellung nach Schweden gehen. Dort hat der Kulturhistorische Verein 1712 ab dem 12. Juni für mehrere Wochen eine Exposition im Museum der Partnerstadt Åmål organisiert.

Auch Karin Heink, Christoph Völzer und Volker Bohlmann werden dort ihre Fotografien von Gadebuscher Stadtansichten, Landschaften und Tieren präsentieren. Die Fotografen aus Rehna und Gadebusch haben bereits vor einigen Jahren Bilder für eine Ausstellung in Schweden zur Verfügung gestellt. Als Frank Rohmann, der Vorsitzende des Kulturhistorischen Vereins, sie nun ansprach, sich auch in diesem Jahr wieder zu beteiligen, sagten sie gerne zu. Gerade solch kleinteilige Projekte, wie sie der Kulturhistorische Verein derzeit mit der Exposition in Åmål vorantreibe, seien ein entscheidendes Bindeglied für funktionierende Städtepartnerschaften, sagt Volker Bohlmann.

Die Fotografien sind bereits gut verpackt, nun müssen nur noch die Zinnfiguren für ihre Reise nach Schweden sicher in gepolsterten Kartons verstaut werden. Frank Rohmann freut sich auf die Ausstellung. „Wir werden nur Figuren, zeigen, die nichts mit dem Militär zu tun haben“, verrät er. Für die Ausstellung habe der Verein viel Unterstützung von Seiten der Stadt und Gewerbetreibenden erhalten, betont der Vereinsvorsitzende.

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