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Ausstellung in Kunstscheune Thandorf : Kultur trifft Natur in Thandorf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

50 Bilder von afrikanischen Kindern können als Spende erworben werden. Die Künstler spenden 50 Prozent ihres Verkaufserlöses an einen Verein

Unter dem Motto „Kunst-Musik-Aktion“ stellen Olivia Althaus-Apmann, Margit Buß und Professor Norbert Guldner ihre Bilder und Objekte für einen guten Zweck in der Kunstscheune Thandorf aus. Die heimlichen Stars unter den Künstlern leben allerdings in Afrika und sprechen nur durch ihre lebensfrohen Werke zu den Betrachtern. „50 Bilder von afrikanischen Kindern gemalt, können hier als Spende erworben werden“, erzählt Michael Peters, Vorsitzender des Vereins Africa Amini Alama Deutschland e.V. Zusätzlich spenden die Künstler 50 Prozent ihres Verkaufserlöses an den Verein.

„Um auf das Engagement hinsichtlich Bildung und Gesundheit in Tansania aufmerksam zu machen, sind wir hier zusammen gekommen“, sagte Professor Norbert Guldner. Der pensionierte Herzchirurg tritt als Künstler in Erscheinung und ist gleichzeitig im Verein als 2. Vorsitzender aktiv.

Musikalisch umrahmte Ulla Rönnborg von Streit die Ausstellungseröffnung. Die Violoncellistin ließ sich bei der Auswahl der Kompositionen, die sie zu diesem Anlass darbieten wollte, von den Gemälden inspirieren. So vereinten sich besondere Töne mit teils abstrakten Bildern an den nur grob verputzten Wänden. Hin und wieder erhaschte man einen Blick durch die kleinen Stallfenster auf die Szene eines mecklenburgischen Dorfes. All das offenbart den ganz besonderen Reiz der Thandorfer Kunstscheune.

„Das Tansania-Projekt bekannt zu machen, ist geglückt“, lautete das Fazit von Olivia Althaus-Apmann. Auch Michael Peters zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verkauf der kleinen Kunstwerke der afrikanischen Kinder. Die Ausstellung kann bis zum 4. Juni nach telefonischer Anmeldung bei Olivia Althaus-Apmann unter Telefon 038875-22 858 und direkt am 4. Juni ab 12 Uhr besucht werden.

Gegründet wurde Africa Amini Alama 2009 von den österreichischen Ärztinnen Christine Wallner und ihrer Tochter Cornelia Wallner-Frisee. Im Jahr 2012 entstand der deutsche Verein. Seither wurden unter anderem drei Schulen mit derzeit 670 Kindern errichtet und unterhalten, ein Waisenhaus, das 45 Kindern ein zu Hause bietet sowie ein Medical-Center, das im vergangenen Jahr 16 000 Patienten versorgte.  




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