Kreuzfahrtsaison Wismar 2016 : Kreuzfahrer rundum zufrieden

Fischer trifft Ozeanriesen– die MS Azamara Quest bei der Einfahrt in den Wismarer Hafen vor einer Woche.
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Fischer trifft Ozeanriesen– die MS Azamara Quest bei der Einfahrt in den Wismarer Hafen vor einer Woche.

Mit dem Überraschungsbesuch der MS Azamara Quest legte der fünfte Ozeanriese in Wismar an, fünf weitere sollen in 2016 folgen

svz.de von
12. August 2016, 20:45 Uhr

Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen der Columbus Cruise Center Wismar GmbH: Mit dem überraschenden Anlaufen der MS Azamara Quest kam vor einer Woche bereits der fünfte Ozeanriese zu Besuch in die Welterebestadt. Fünf weitere werden noch erwartet. Macht summa summarum zehn Kreuzfahrtschiffe im Jahr 2016. Und das sind immerhin drei mehr als noch vor Saisonbeginn angekündigt war (SVZ berichtete).

„Die Bürger und Stadtväter der Hansestadt unterstützen die Kreuzfahrtanläufe aus der Basis heraus, das Zusammenspiel zwischen den touristischen Einheiten Wismars und dem CCCW ist vorbildlich. Das alles führt zu einer außergewöhnlich hohen Zufriedenheit der Reedereien und Kreuzfahrtgäste“, freut sich Veit Hürdler, einer der Geschäftsführer des CCCW.

In der Gästebewertung einer Ostseekreuzfahrt der britischen Reederei Fred Olsen Cruises im Mai diesen Jahres wurde die Destination Wismar als Unesco-Weltkulturerbe auf Platz zwei aller angelaufenen Häfen gewählt. „Das ist besonders erwähnenswert, da gerade auf einer Ostseekreuzfahrt natürlich auch große Häfen angelaufen werden, die eine ganz andere touristische Erlebnisdimension liefern“, ergänzt Hürdler. „Neben der großartigen Altstadt als Erlebnis fühlen sich die Gäste einfach von den Menschen dort willkommen“.

Unter dem Motto „Klein aber fein“ habe Wismar bewiesen, dass es auch für kleinere Destinationen möglich ist, professionell am Kreuzfahrtgeschäft zu partizipieren. Dabei würden ausschließlich kleinere Schiffseinheiten abgefertigt. Das Columbus Cruise Center Wismar positioniert die Destination bei Reedern, deren Schiffseinheiten 240 Meter Länge nicht überschreiten.

Im Winter 2016/2017 sollen in den Kreuzfahrtliegeplatz noch einmal zirka 3 Millionen Euro investiert werden. Zu den Maßnahmen gehören u.a. der Bau eines kleinen Abfertigungsgebäudes, eine feste ISPS Grenze, die sich nach den Richtlinien des Denkmalschutzes in die Umgebung integriert, Verbesserungen zur Frischwasserversorgung und der Bedingungen für das Festmachen der Schiffe. Der Baubeginn ist bereits erfolgt.

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