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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

23. November 2017 | 04:51 Uhr

Investition : Krembzer Dorfleben wird sportlich

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Innenministerium vergibt Förderbescheid über 62 000 Euro zur Fertigstellung eines Sportplatzes

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2014 | 23:49 Uhr

Die Spieler des Groß Salitzer Fußballvereins (FC) kehren nach elf Jahren in die eigene Gemeinde nach Krembz zurück. Zuvor spielten die Kicker in Boddin bei Wittenburg Fußball, da eine Alternative in Krembz fehlte. Das könnte sich ab Februar ändern. Vom Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern gab es jetzt die Zusage eines Fördermittelbescheides über 62 000 Euro.

„Nach mehr als einem Jahrzehnt wird unser Engagement endlich belohnt. Auch vor allem dank der Unterstützung unserer Gemeinde haben wir es geschafft, in Krembz einen Sportplatz zu bauen und können das Projekt jetzt vollenden“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Ronald Lundt. Seit fünf Jahren ist der 50-Jährige Chef des Vereins und versucht zusammen mit Ronny Schnoor alles, um den Fußball wieder in die eigenen Gemeinde zu holen. „Wir setzen fort, was andere vor uns begonnen haben. Jetzt ist endlich ein Ziel in Sicht“, sagt Lundt. Auch der Kapitän und Gründer des Vereins, Andreas Kuhn, freut sich, dass nun endlich die weiten Anfahrtswege wegfallen werden. „Mit dem neuen Platz gewinnen wir auch an Attraktivität, können vielleicht auch mal den einen oder anderen Spieler anlocken“, sagt der 31-Jährige. Zunächst jedoch ist Kuhn froh darüber, dass ab Februar deutlich bessere Bedingungen herrschen. „Mit dem Geld müssen noch einige wichtige Dinge fertiggestellt werden“, sagt der Vereinsgründer. So sollen in den kommenden Wochen noch eine Umzäunung, ein Ballfangnetz und Geräte für die Pflege und Herrichtung des Platzes beschafft werden. „Wir haben ja nicht einmal so etwas wie eine Abkreidemaschine oder Fahnenstangen. Das sind elementare Dinge, die wir ebenfalls beschaffen müssen“, erzählt Ronald Lundt.

Auch Bürgermeister Werner Guschewski freut sich über den sportlichen Zuwachs. „Es war ein langer Kampf. Den haben wir erst einmal gewonnen“, sagt der 62-Jährige. Begonnen habe vor zehn Jahren alles mit der Beschaffung der Fläche des heutigen Sportplatzes. „Die Fläche des heutigen Sportplatzes gehörte einer Erbengemeinschaft. Denen haben wir eine Austauschfläche angeboten. Wir haben in vielen Monaten die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines Sportplatzes geschaffen. Um so schöner ist es jetzt zu sehen, was daraus geworden ist“, erzählt Werner Guschewski.

Auch sportlich soll der Sportplatz neue Wege öffnen. „Unsere Mannschaft gibt es jetzt seit zehn Jahren. Wir sind bisher zwei Mal aufgestiegen, bis in die Kreisoberliga. Die Männer werden nicht jünger. Vielleicht wird es mal ein Altherren-Team geben“, sagte Ronald Lundt und wagt damit einen Blick in die Zukunft. Damit hätte der Fußballverein in einiger Zeit sogar zwei Mannschaften in seiner Regie. Das Dorfleben wird attraktiver.

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