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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

20. November 2017 | 05:12 Uhr

Wismar : Kreis wartet auf Signal zum Baustart

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Pfahlgründung: 71 Tiefenbohrungen bis auf 17 Meter für Verwaltungssitz geplant.

von
erstellt am 29.Jan.2015 | 06:00 Uhr

Die Bäume sind gefällt, das alte Kutscherhaus dem Erdboden gleich gemacht: Am künftigen Verwaltungssitz des Landkreises in der Rostocker Straße in Wismar stehen die Zeichen auf Baubeginn. Was Landrätin Kerstin Weiss und ihrem Führungsstab noch fehlt, sind knapp acht Millionen Euro an Haushaltsmitteln, die sich aus Förderung des Landes und Eigenmitteln zusammensetzen. Für deren Freigabe bedarf es der Zustimmung durch das Land MV. Kerstin Weiss: „Das Innenministerium hat reagiert und für Ende Januar eine Vorabgenehmigung angekündigt.“

Die ist notwendig, damit die Verwaltung zeitnah zum Fertigstellungstermin Anfang 2016 alle Gewerke für den Verwaltungsbau in Auftrag geben darf. „Alle bisherigen Vorhaben wurden mit Restmitteln aus dem Haushalt und Sondermitteln des Landes ausfinanziert“, so Weiss. Schätzungsweise eine Million Euro sind so verbaut worden. Jetzt heißt es, tiefer in die Tasche greifen, aber vor allem tragfähige Tiefenbohrungen zur Gründung des Gebäudes setzen. „Ende Februar planen wir die Auftragsvergabe. Zum Projekt gehören 71 Tiefenbohrungen von bis zu 17 Metern Tiefe und 60 Zentimetern Durchmesser“, sagt Burghard Bohm, Fachdienstleiter bau- und Gebäudemanagement. Der Baustart zur Standsicherung des neuen Gebäudes ist bei rechtzeitiger Geldfreigabe für März geplant. Anschließend erfolgt der Rohbau mit einem Auftragsvolumen von zwei Millionen Euro.

Weitere 31 000 Euro setzt die Planungsgruppe zum Erhält des Naturdenkmals Hängebuche auf dem Gelände ein. Damit diese nicht durch die Baumaßnahmen geschädigt wird, erhält der stattliche Baum einen Pflegeschnitt und einen Wurzelvorhang zur Sicherung von Baum und Neubau.

 

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