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Kunst- und Handwerkermarkt der „Bastel-Feen“ : Kreatives beim Markt in Stöllnitz

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Circa 500 Besucher strömten gestern ins Dorfgemeinschaftshaus zum 7. Kunst- und Handwerkermarkt der „Bastel-Feen“

svz.de von
erstellt am 13.Dez.2015 | 18:42 Uhr

„Ich filze gern, weil das eine saubere Angelegenheit ist. Außerdem finde ich toll, wenn Kinder sich über das, was sie gefilzt haben, dann freuen.“ Erst seit kurzem hat Malina Skowronek das Filzen für sich entdeckt. Doch schon jetzt hat sie bereits so viel Spaß daran, dass sie diesen beim 7. Kunst- und Handwerkermarkt in Stöllnitz gleich mit anderen Kindern teilen wollte.

Oragnisiert haben den Markt wie in den Vorjahren auch die „Bastel-Feen“ aus Stöllnitz. Zehn emsige Damen, die sich den verschiedensten Handarbeiten verschrieben haben und sich alle 14 Tage bei Hannelore Rudloff treffen. Stricken, häkeln und vieles andere mehr steht dann im Haus der 63-Jährigen auf dem Programm. „Ich möchte, dass die Menschen wieder anfangen zu bastelön“, sagt die Stöllnitzerin. „Es gibt doch heutzutage noch viel mehr als nur das Internet. Ich finde es gut, wenn jemand ein Hobby hat.“ Auch Männer suchten sich immer häufiger eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, vor allem irgendwo in der Holz- oder Metallbearbeitung. Zu den Stöllnitzer „Bastel-Feen“ sei von denen aber noch keiner gestoßen. Na ja, Bastel-Fee Hannelore klingt ja auch irgendwie besser als Bastel-Fee Helmut ...

Dennoch finden sich auch Männer unter den Ausstllern des vorweihnachtlichen Kreativmarktes. Michael Krämling ist einer von ihnen. Der 62-jährige betreibt ein eher außergewöhnliches Hobby. Denn der Dassower hat sich der Schriftstellerei verschrieben und stellt mit Ehefrau Dagmar seine Werke in Stöllnitz vor. „Erzählende Lyrik in Reimform“, nennt Michael Krämling das, in dem die Standbesucher neugierig blättern. Erlebte Geschichten, die seine bessere Hälfte als Illustratorin gleich richtig ins Bild und natürlich ins Buch setzt.

Darüber hinaus gab es im Dorfgemeinschaftshaus jede Menge Handgemachtes. Von Glaskunst über Keramik, Holzarbeiten, Malereien, Tannebaumkugeln, Gestricktes, Gehäkeltes bis zu Kopfbedeckungen. Kulinarische Genüsse natürlich inklusive. Denn als Standgebühr mussten die 32 Händler jeweils eine Torte abgeben. Die wurde dann in großzügigen Stücken an die circa 500 Besucher verkauft. Einfach wunderbar.

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