Lützow : Kreative Betonkunst

Präsentation von Selbstgebasteltem: Hilde Schmidt-Krause und Anke Winkler (r.).
Präsentation von Selbstgebasteltem: Hilde Schmidt-Krause und Anke Winkler (r.).

Zweiter Scheunenmarkt lockt hunderte Gäste nach Lützow

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14. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Aus dem eigenen Garten hat Hilde Schmidt-Krause eine Menge Gurken geerntet. Als eingeweckte Senfgurken bietet sie diese auf dem zweiten Kreativmarkt ihrer Tochter und ihrer Familie in Lützow an. „Wenn ich schon ein paar mehr davon im Garten habe, dann kann ich die hier auch verkaufen“, sagt sie und hat gleich noch ein paar leckere Marmeladen daneben gestellt. Auch die kommen aus dem eigenen Garten. Selbst noch am morgen geerntete Weintrauben sind zu haben. „Die habe ich heute morgen noch gepflückt. Vielleicht möchte die ja jemand haben“, sagt sie.

Auch die Organisatorin des zweiten Kreativmarktes, Anke Winkler, hat sich nicht nur um das ganze „Drumherum“ gekümmert, sondern in ihrer Werkstatt viel Kunst aus Beton hergestellt. Kugeln, Fische oder Sterne, geschmückt mit bunten Mosaikstückchen, hat sie neben die Marmeladengläser gelegt und präsentiert sie liebevoll auf bunten Tüchern. Die Kugeln sind schwer, immerhin bestehen sie aus reinem Beton. Doch gerade deshalb werden sie immer wieder gerne gekauft. Denn sie fallen nicht schnell herunter und schmücken Tische oder Anrichten mit ihren glänzenden Mosaiksteinchen. Trotzdem findet Anke Winkler die zeit, sich auch um alle anderen Aussteller zu kümmern. Denn zum Mittag gibt es selbstgemachte Kartoffelsuppe. „Ich denke, dass das gut ankommt und eine gute Sache ist. Schließlich soll es Spaß machen, in unserer Scheune die kreativen Arbeiten zu verkaufen“, sagt sie. Dafür haben die übrigen Verkäufer jeweils einen Kuchen mitgebracht. Der finanziert die Standgebühr. „Den Kuchen verkaufen wir dann und somit haben alle etwas davon“, erklärt die Organisatorin, die sich schon jetzt sicher ist, dass es auch einen nächsten Kreativmarkt geben wird. Auch wenn das Wetter am Sonnabend nicht nur aus Sonnenschein bestand, war die Resonanz so gut, dass auch im kommenden Jahr wieder kreative Arbeiten viele Besucher anlocken werden.

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