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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

22. September 2017 | 04:29 Uhr

Rehna : Konzerte locken hunderte Gäste an

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Georg Schröter und Marc Breitfelder sorgen für Beifallsstürme am Kloster / Klassikfans kamen in Ganzow und Gadebusch auf ihre Kosten

von
erstellt am 10.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Die Qual der Wahl hatten Musikfans am vergangenen Wochenende. Denn sie mussten sich entscheiden, welches Konzert sie erleben wollten: Klassik, Blues oder Musik aus der Reformationszeit? Angesichts mehrerer Konzerte an einem Abend fiel die Auswahl nicht gerade leicht.

In Rehna zum Beispiel gab es Blues und Jazz mit Georg Schröter, Marc Breitfelder und Achim Erz. Dabei erlebten die 170 Besucher ein mitreißendes Konzert – vom ersten bis zum letzten Song. Die Musiker spielten nicht nur eigene Kompositionen sondern zum Beispiel auch eine der berührendsten Balladen der Rolling Stones: „Wild Horses“ aus dem Jahre 1969.

Mit gefühlvollem Klavierspiel, unverwechselbarer Blues-Stimme und einer atemberaubenden und einmaligen Spieltechnik auf der Mundharmonika begeisterten Georg Schroeter und Marc Breitfelder ihr Publikum. Seit 30 Jahren gehen die Vollblutmusiker auf Tour, spielten in den angesagtesten Blues-Clubs und auf Festivals in Europa und den USA. Jetzt traten sie zum ersten Mal in Rehna auf. Dort hin gelotst hatte sie Eva Doßmann vom Klosterverein. Als sie Schröeter und Breitfelder 2016 erstmals live erlebte, stand für Doßmann fest: „Diese Musiker müssen nach Rehna kommen. Sie sind grandios.“

Virtuos ging es derweil in Ganzow zu. Im denkmalgeschützten Gartensaal des Gutshauses begrüßte Sönke Borgwardt das Schweriner Massoneau Quartett. Es spielte Werke von Mozart, Schulhoff und Smetana. „Es ist immer besonders schön Musik zu hören, die aus der Zeit stammt, in der auch dieses Gutshaus gebaut wurde“, sagte Gastgeber Sönke Borgwardt. Das Gutshaus war Mitte des 18.Jahrhundertes erbaut worden.

Einen noch weiteren Bogen spannten Renate Kelletat, Donata Dörfel und Erdmute Kather als Musica Tre Fonate in der Gadebuscher Stadtkirche. Sie ließen unter anderem Musik der Gregorianik erklingen – also Musik, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Außerdem waren Werke von Luther, Zachau, Purcell, Charpentier, Buxtehude und Bach zu hören. Das Konzert fand anlässlich des Reformationsgedenkens statt.  

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