Nach Unfalltod : Kondolenzbuch für Erhard Bräunig liegt aus

„Große Diplomatie verfälscht immer ein bisschen die Wirklichkeit. Ich bin geradeaus, jeder weiß, woran er ist an mir“, so beschrieb sich der ehemalige Landrat Erhard Bräunig in einem SVZ-Interview. Am Freitag kam der 69-Jährige Familienvater bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
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„Große Diplomatie verfälscht immer ein bisschen die Wirklichkeit. Ich bin geradeaus, jeder weiß, woran er ist an mir“, so beschrieb sich der ehemalige Landrat Erhard Bräunig in einem SVZ-Interview. Am Freitag kam der 69-Jährige Familienvater bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

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12. August 2015, 21:00 Uhr

Der Landkreis Nordwestmecklenburg bietet nach dem tragischen Unfalltod des früheren Landrats Erhard Bräunig die Möglichkeit, sich ab heute in ein Kondolenzbuch einzutragen. Die überwältigende Anteilnahme und die vielen Anfragen haben den Kreis zu diesem Schritt bewogen, hieß es in einer Mitteilung der Verwaltung. Jeder, ob Bürger oder Mitarbeiter, könne sich in das Kondolenzbuch eintragen. Dieses Buch wird ab heute bis zum 20. August während der Öffnungszeiten der Malzfabrik im dortigen Kreistagssaal ausliegen.

Erhard Bräunig war am vergangenen Freitag mit seinem Fahrrad auf der B 105 nahe Neu Degtow tödlich verunglückt. Nach ersten Ermittlungen hatte ihm ein Autofahrer die Vorfahrt genommen. Bräunigs Verletzungen waren so schwer, dass er noch am Unfallort verstarb. Die Polizei ermittelt.

Der SPD-Politiker war von 2001 bis 2008 Landrat von Nordwestmecklenburg und von 1992 bis 1994 des ehemaligen Landkreises Grevesmühlen und saß vier Jahre im Landtag in Schwerin. Seit 2009 war er ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Plüschow.

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